Whales bestreiten am Sonnabend ihr vorerst letztes HeimspielBremerhaven Whales

Whales bestreiten am Sonnabend ihr vorerst letztes HeimspielWhales bestreiten am Sonnabend ihr vorerst letztes Heimspiel
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Den bekanntesten Namen in den Reihen der Rhein-Main Patriots trägt wohl Jan Barta. Er selbst spielt im Winter Eishockey bei den Moskitos Essen und ist der jüngere Bruder von Björn und Alexander Barta, die beide in der DEL unter Vertrag stehen. Die Mannschaft aus Hessen ist nach eigener Aussage gespannt auf die Anreise nach Bremerhaven, auf die Whales und auf die Freiluftanlage im Bürgerpark.

Seit 2011 spielen die Rhein-Main Patriots in der 1. Bundesliga und konnten bisher gut mithalten. Aktuell stehen sie nach elf Spielen mit 15 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, darum sehen sie sich am Sonnabend auch selbst in der Favoritenrolle.

Aber die beiden letzten Heimspiele der Whales mit der knappen 5:8-Niederlage gegen den Meister aus  Augsburg und dem 6:7 nach Penaltyschießen gegen Rostock haben gezeigt, dass die Seestädter in der 1. Bundesliga auf dem richtigen Weg sind. Allerdings lassen sich die Whales aber immer noch zu oft zu unnötigen Fouls hinreißen, durchschnittlich 18,5 Strafminuten pro Spiel sind deutlich zu hoch. Nicht nur dass die Bremerhavener dadurch fast immer ein komplettes Drittel in Unterzahl spielen mussten, die Gegner nutzten fast jede Überzahlsituation und  bestraften die Whales zusätzlich mit einem Gegentor.

Auch den Rhein-Main Patriots ist diese Tatsache natürlich nicht entgangen, darum spekulieren sie am Sonnabend auch auf ihre Chancen im Powerplay. Können die Whales gegen die Hessen so hinreißend spielen, wie im letzten Drittel gegen die Rostocker, schaffen sie es dazu noch disziplinierter zu spielen, dann könnte es wieder ganz knapp werden und man darf sich am Ende vielleicht erneut über einen oder mehrere Punkte freuen.

Wie dicht Freud und Leid allerdings beieinander liegen, das musste man in dieser Woche im Lager der Whales wieder erfahren. Während Matthias Krüer sich nach seiner Rot-Sperre darauf freut, am Sonnabend endlich wieder spielen zu dürfen, hat es  Christoph Thewald in dieser Woche sehr hart getroffen. Er hat sich am Dienstag im Training einen Kreuzband- und Kapselriss im Knie zugezogen und fehlt seiner Mannschaft damit bis zum Saisonende. „Thewi ist ein wichtiger Spieler. Dass er uns jetzt bis zum Ende der Saison fehlen wird, das müssen wir erst einmal verdauen“, so Bennet Lütjen.