Weiterhin punktlos

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Auch nach dem dritten Spieltag haben die Düsseldorf Rams in der Skaterhockey-Bundesliga null Punkte auf dem Konto. Im Derby bei den Uedesheim Chiefs unterlag man knapp mit 3:5. Das in den ersten beiden Spielen vermisste Engagement war diesmal vorhanden, konnte aber nicht die Abschlussschwäche der Widder kompensieren. In dem intensiv, aber fair geführten Spiel konnte nach einem Überzahltreffer der Chiefs Raphael Scheu auf Vorlage von Sebastian Kühn aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielen. Nachdem beide Teams große Gelegenheiten zur Führung vergaben, ging es mit einem Leistungsgerechten 1:1 in die Pause.

Eigentlich sollte nach den starken ersten 20 Minuten die Unsicherheit und Nervosität verflogen sein, aber ein Doppelpack der Chiefs innerhalb von 20 Sekunden machte den Widder zu schaffen. Die Führung der Uedesheimer fiel erneut in deren Überzahl, 20 Sekunden später war es ein Aussetzer der Rams- Hintermannschaft, und die Widder lagen mit zwei Toren hinten. Der „Ersatz“-Trainer Kjell Wilbert, der den verhinderten Mario Gundlach vertrat, nahm direkt nach dem dritten Gegentreffer eine Auszeit und beruhigte die Gemüter. Mit Erfolg, denn nach einem Bullygewinn von Raphael Scheu zog Kevin Sieg aus der zweiten Reihe ab, und überraschte den sichtlosen Uedesheimer Goalie eiskalt. Anschlusstreffer zum 3:2. Die Partie war wieder offen. Da sich beide Teams bei 4 gegen 4 kaum Raum für Tormöglichkeiten gaben, war jedem klar, dass die Überzahlsituationen wohlmöglich den Ausgang bestimmen werden. Da Uedesheim darin schon zweimal erfolgreich war, sollten die Gäste nachziehen, um irgendwas erreichen zu wollen. Doch wie in den schon absolvierten Partien konnte die Überzahlformation der Rams, zeitweise sogar bei 4 gegen 2, keinen Treffer erzielen. Kurz vor Ende des zweiten Abschnittes fand noch ein Fernschuss der Chiefs den Weg vorbei am sonst starken Rams-Goalie Patrick Arnold.

Die letzten 20 Minuten konnten die Wende auch nicht mehr herbeiführen. Zu hektisch und ohne die nötige Ordnung waren die Angriffe der Rams. Zumal die Hausherren in diesem Abschnitt den ersten Treffer erzielten, und sich mit drei Toren einen sicheren Vorteil verschafften. Der Kampfgeist stimmte bis zur letzten Minute, und wurde zumindest mit einer sehenswerten Kombination von Jerome Bonin und Marco Esser belohnt. Doch der dritte Treffer kam leider zu spät.

Bei den favorisierten Chiefs haben sich die sieglosen Widder über 60 Minuten gut präsentiert, aber auch hier waren keine Punkte zu holen. Nächste Woche kommt wohlmöglich erneut ein favorisierter Gegner zum Heimspiel in den Sportpark Niederheid. Der TV Augsburg wird es den Rams nicht leicht machen, aber nach der dritten Niederlage war am Sonntag zu sehen, dass die Widder den Biss noch nicht verloren haben. Alle drei Niederlagen waren sehr knapp, auch wenn teilweise die Leistung nicht stimmte.