Weiter Ernüchterung im Pantherlager

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Zwar holte man beim 7:7 gegen die Uedesheim Chiefs am Samstag im Heimspiel einen Punkt, die Leistung lag aber deutlich unter den eigenen Ansprüchen. Hinzu kam am Sonntag eine 4:6-Niederlage beim Tabellenletzten in Kaarst.

Gegen Uedesheim begannen die Panther wie gewohnt zunächst druckvoll, ein Treffer wollte jedoch gegen den starken Keeper der Gäste nicht gelingen. So war es mal wieder der Gegner, der zuerst traf. Liam Janotta konnte dann durch zwei Treffer die Führung für die Panther herstellen, durch Fehler in der Defensive drehte Uedesheim den Spieß um. Die Panther zeigten wie in den letzten Partien ein viel zu leidenschaftsloses Spiel und produzierten viel zu viele Strafen. Dies spiegelte sich auch im Verlauf des zweiten Drittels wider, in dem die Chiefs ihre Chancen konsequent nutzten und auf 6:3 davonzogen. Im Schlussabschnitt erwachten die Panther nach einer ordentlichen Kabinenansprache von Ersatzkeeper Malte Abstoß, der die Jungs um Kapitän Markus Köppl wachrüttelte.

Wie ausgewechselt machte man endlich das, was man sich eigentlich schon zu Beginn des Spiels vorgenommen hatte. Uedesheim kam nur noch ganz vereinzelt zu Entlastungsangriffen. Diese starke Phase der Gastgeber führte dazu, dass aus dem Drei-Tore-Rückstand ein Ein-Tor-Vorsprung wurde. Knapp sieben Minuten vor Ende glich Uedesheim jedoch wieder zum 7:7 aus. Auf Grund der Leistungen der Panther in den ersten beiden Abschnitten war dieses Unentschieden aber auch verdient.

Am Sonntag reiste man bei 30 Grad zum Tabellenschlusslicht aus Kaarst, das sich kurzfristig noch verstärkt hatte. Nach dem Motto „Wir machen das schon” und „Nimm du ihn, ich hab ihn” wurden die Panther sang und klanglos mit 4:6 nach Hause geschickt. Zu keiner Zeit des Spiels hatte man das Gefühl, dass die Spieler der Bissendorfer mit voller Konzentration auf dem Platz standen. So war die Niederlage im Endeffekt verdient. Mit einer solchen Leistung in den kommenden Spielen ist sogar Platz fünf in der Tabelle in Gefahr und ein Weiterkommen in den am 22. September beginnenden Play-offs unwahrscheinlich.

Es wird Zeit, endlich wieder Erfolge einzufahren und zu zeigen, dass die Panther Hockey spielen können.

Bissendorf-Uedesheim:

Tore: 0:1 (7:46) Höfgen (Schmitz) bei 4-3, 1:1 (11:07) Janotta (Baude), 2:1 (13:27) Janotta, 2:2 (14:55) Höfgen (Schreiber), 2:3 (16:13) Schmitz (Höfgen) bei 4-3, 2:4 (28:14) Linke (Hellwig) bei 3-3, 2:5 (29:30) Linke (Aumann) bei 3:2, 3:5 (33:10), Dierking (Köppl) bei 4:3, 3:6 (37:43) Hellwig (Schmitz) bei 4-2, 4:6 (40:49) Köppl (Miller), 5:6 (44:15) Dierking (Sellmann, D.) bei 4:3, 6:6 (44:29) Sellmann, T. (Hahnemann) bei 4:3, 7:6 (49:50) Surkemper (Miller), 7:7 (53:08) Höfen (Schmitz) bei 4-3.

Strafzeiten: Bissendorf 20, Lüdenscheid 22.

Kaarst-Bissendorf:

Tore: 1:0 (4:04) Boschweski (Dietrich, T.), 1:1 (7:50) Miller, 2:1 (18:35) Hauck (Vlcek), 3:1 (19:22) Drehmann (Vlcek), 4:1 (31:08) Walczok (Dietrich, T.) bei 4-3, 5:1 (31:22) Hauck (Drehmann) bei 4-3, 5:2 (38:39) Miller bei 3-4, 5:3 (41:35) Surkemper (Rudloff), 6:3 (57:15) Dietich, B. (Hauck), 6:4 (58:53) Miller.

Strafzeiten: Kaarst 2, Bissendorf 10+10.