Viele verletzte Chiefs

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Nach dem Spiel in Lüdenscheid, von wo man mit dem ersten Punkt des Jahres zurückkehrte, wollten die Chiefs eigentlich auch gegen Bissendorf weiter punkten. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen war dies auch kein schlechter Plan – doch unter der Woche gab es für Coach Wolfgang Hellwig eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Jeden Tag ein neuer verletzter oder erkrankter Spieler, dazu keine besseren Aussichten bei denen schon in der Vorwoche verletzten Spielern.

„Ich hoffe, dass wir irgendwie zwei Reihen zusammen bekommen. Das ist nicht viel, aber diese Jungs werden kämpfen wie die Löwen und versuchen die Punkte einzufahren“, so Hellwig. „Wir müssen geschickt verteidigen und werden uns noch mehr auf Olli Derigs stützen, der die beiden letzten Spiele super gehalten hat.“

Das mit Bissendorf keine Laufkundschaft zu Gast sein wird, ist den Chiefs klar. Die Panther sind seit Jahren eines der Topteams in Deutschland und auch in diesem Jahr wieder ein Kandidat für den Titel. Einige namenhafte Verstärkungen vor der Saison untermauern die Ambitionen der Niedersachsen nochmals deutlich.

Hellwig: „Aber egal wen wir aufstellen, und egal wen Bissendorf dagegen setzt, es wird auf keinen Fall einfach für sie. Wenn sie hier Punkte mitnehmen, müssen sie sich diese hart erarbeiten.“

Beim letzten Aufeinandertreffen arbeiteten die Panther hervorragend gegen Uedesheim. In den Play-offs 2010 verloren die Chiefs auswärts 0:9, auf heimischem Parkett mit 2:7 und schieden dadurch in der ersten Runde aus. Ähnlich lief es im Jahr 2006, auch wenn es dort knapper war. Nur in 2007 konnten die Chiefs die Panther in drei Spielen eliminieren. Damals ging in Uedesheim der Stern von Christoph Clemens auf. Am Sonntag wird Clemens dagegen einer von vielen sein, die das Bett hüten müssen statt für eine erneute Sensation zu sorgen.