Ungefährdeter Sieg gegen Berlin15:9-Erfolg für die Crash Eagles Kaarst

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Nach nur 76 Sekunden führten die Eagles bereits mit 2:0 durch Tore von Lindner und Stein und deuteten an, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Berliner bremste den Kaarster Offensivdrang nicht. Bis zur 17. Spielminute bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 7:1 aus, ehe die Büffel ihren zweiten Torerfolg bejubeln durften. Mackenstein, Boschewski, Ehlert und zweimal Dohmen waren die Torschützen. Der nach langer Verletzungspause wieder genesene Dietrich setzte mit dem 8:2 den Schlusspunkt im ersten Spielabschnitt.

Im Mittelabschnitt zunächst dasselbe Bild. Lindner und Ehlert bauten die Führung innerhalb von 95 Sekunden auf 10:2 aus. Das Spiel schien frühzeitig entschieden. Kaarst schaltete einen Gang zurück und ließ ab diesem Zeitpunkt die letzte Konsequenz vermissen, mit der Folge, dass die Hauptstädter nun munter mitspielten und zu mehr Torchancen kamen. Den dritten Treffer der Berliner konnte Dohmen auf Seiten der Eagles noch beantworten. Auf den nachfolgenden Doppelpack der Buffalos in der 36. Spielminute blieb die Antwort vorerst aus. Otten machte erst kurz vor dem Pausentee das Dutzend für die Gastgeber voll. Mit einer komfortablen 12:5-Führung beendete Kaarst das zweite Drittel.

Das letzte Drittel begann wie die beiden Spielabschnitte zuvor mit zwei Treffern für die Eagles. Bleyer kurz nach Wiederanpfiff und Dohmen in der 49.Spielminute sorgten mit dem 14:5 für die endgültige Entscheidung der Partie. Berlin betrieb in der Folgezeit mit drei aufeinanderfolgenden Toren (50. – 52.) ein wenig Ergebniskosmetik, ehe Otten den letzten Erfolg für Kaarst zum 15:8 verbuchte. Den Schlusspunkt setzen die Hauptstädter zehn Sekunden vor Spielende zum 15:9-Endstand.

Kaarst rückt damit ins Mittelfeld der Tabelle vor. Berlin bleibt weiterhin punktloses Schlusslicht. Für die Eagles stehen am kommenden Wochenende zwei Spiele auf dem Programm. Am Maifeiertag geht es zum stark aufspielenden Aufsteiger Düsseldorf. Tags darauf empfängt man in heimischen Gefilden die Highlander Lüdenscheid. Schwere, aber nicht unlösbare Aufgaben.