Unentschieden in Schwabmünchen

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Die ohne die verletzten Marco Kluin, Pierre Wex und Tim May sowie ohne den beruflich verhinderten Marius Pöpel angetretenen Patriots mussten im letzten Auswärtsspiel der Saison schon nach acht Spielminuten auch auf Stürmer Patric Pfannmüller verzichten, der sich verletzte und das Spiel nicht fortsetzen konnte.

Jan Sturatschek an der Bande war somit gezwungen sein Team auf drei Sturmreihen und zwei Verteidigungsreihen umzustellen, was im Grunde genommen auch gut gelungen ist. Beide Teams verlagerten sich im ersten Spielabschnitt auf das Verteidigen, und so trennte man sich nach den ersten 20 Minuten ohne Torerfolg auf beiden Seiten.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Schwabmünchener, die um den Klassenerhalt noch zu schaffen, unbedingt punkten mussten, den Druck auf das  von Ingo Schwarz gehütete Tor und kamen auch in der 28. Spielminute durch ihren Topscorer Dominik Hägele zum 1:0-Führungstreffer.

Im Abschlussdrittel sollte sich dann doch eine konditionelle Überlegenheit der Niddataler zeigen, die trotz des stark dezimierten Kaders deutlich mehr Spielanteile bekamen. Eine doppelte Überzahl konnten dann Kapitän Marcel Patejdl und Marco Forster binnen 30 Sekunden zum verdienten 2:1 nutzen. Die Patriots ließen in der Folge dann einige sehr gute Chancen ungenutzt, den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen und das Spiel zu entscheiden. In der Schlussminute nahmen dann die Mammuts ihren Torhüter zugunsten eines fünften Feldspielers vom Platz und konnten wiederum durch Dominik Hägele den 2:2-Endstand gegen den sonst  hervorragend haltenden Ingo Schwarz erzielen.

 „Wir sind mit dem Punktgewinn dennoch durchaus zufrieden. Augsburg hat gegen Kaarst mit 9:6 gewonnen, und dadurch konnten wir unseren Vorsprung in Sachen Klassenerhalt heute weiter ausbauen. Wir gehen jetzt mit 16 Punkten in die verbleibenden fünf Heimspiele und haben somit unser Saisonziel Klassenerhalt in den eigenen Händen“, so Patric Pfannmüller nach dem Spiel.