Und täglich grüßen… die Augsburger

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Manchmal lügt die Statistik eben doch nicht: Im fünften Jahr nacheinander kamen die Uedesheim Chiefs in ihrem Heimspiel der Skaterhockey-Bundesliga gegen den TV Augsburg nicht über ein Unentschieden hinaus. Vielleicht sollten sich die Bayern die stressige und teure Reise im nächsten Jahr gleich schenken und man einigt sich im Vorfeld kampflos auf eine Punktetrennung. Dieses mal stand es nach 60 Minuten 6:6 (1:3, 1:1, 4:2) und die Zuschauer im tropisch warmen „Chiefs Garden“ hatten eine spannende und abwechslungsreiche Partie gesehen.

Den besseren Start in die Partie hatten die Gäste. Grade mal 19 Sekunden waren gespielt, da stocherte Lukas Fettinger die Kugel an der schläfrigen Chiefs-Defensive vorbei ins Tor (0:1 / 1.). Die Chiefs brauchten ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen und bekamen Hilfe in Form zwei Strafzeiten der Gäste. Die erste blieb noch ungenutzt, doch das zweite Überzahlspiel brachte den Ausgleich. Marc Höveler staubte nach einem Schuss von Wolly Schreiber ab (1:1 / 8.). In der Folge entwickelte sich eine offene Partie. Doch Augsburg führte zur Pause durch Tore von Stefan Gläsel und Kevin Hnida mit 3:1.

Im zweiten Drittel bot sich ein ähnliches Bild wie in den ersten 20 Minuten. Es ging hin und her, beide Teams hatten Chancen. Olli Derigs musste einige scharfe Weitschüsse parieren und wurde bei einem Treffer der Gäste in seinem Torraum behindert, so dass das Tor aberkannt wurde. Auf der anderen Seite hatten die Chiefs auch genug Chancen, um wieder ranzukommen, aber man scheiterte einmal an der Latte und oft am souveränen Keeper der Gäste. In den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels klingelte es dann doch noch jeweils einmal auf beiden Seiten. Zunächst traf Gäsel nach einer feinen Einzelleistung zum 1:4 (39.), im direkten Gegenzug fand Marcel Mörsch die Lücke am langen Pfosten und traf zum 2:4 (39.).

Den Schlussabschnitt mussten die Gäste in Unterzahl beginnen. Höveler nutzte das zum 3:4 (41.) und hauchte den Gastgebern wieder Hoffnung ein. Die drei Reihen der Chiefs waren kämpferisch jederzeit auf der Höhe und nun den mit nur zwei Reihen angereisten Gästen auch konditionell überlegen. Erneut Höveler traf zum Ausgleich (4:4 / 45.). Jetzt waren die Chiefs am Drücker, mussten aber auf die schnellen Konter der Augsburger aufpassen. So gab es weiter Chancen auf beiden Seiten. Der zum letzten Drittel erstmals ins Tor der Chiefs gekommene Marc Baumgarth musste mehrfach Kopf und Kragen riskieren, um das Unentschieden zu halten. Der Mann des Tages war heute jedoch Marc Höveler. Ihm gelang in der 53. Minute sein vierter Treffer und die erstmalige Führung für die Chiefs (5:4). Nun hatten die Chiefs die Sache vermeintlich im Griff, aber eine unnötiger Check von Bastian Remer hauchte den Gästen wieder Leben ein. Gut drei Minuten vor dem Schlusspfiff fuhr Remer einen Check nur Sekundenbruchteile nachdem die Schiris abgepfiffen hatten noch zu Ende und kassierte eine Fünf-Minuten Strafe.

Zunächst hatte Sebastian Klerings nach einem Konter die Entscheidung auf der Kelle, nach feinem Bauerntrick kullerte die Kugel jedoch nur auf der Augsburger Torlinie entlang, aber wollte nicht rüber. Dann ging es ganz schnell. Ein feiner Spielzug der Bayern brachte das 5:5 (58.). Hnida war erfolgreich. Und es kam noch schlimmer: Die Chiefs machten vor dem eigenen Tor alles dicht, was Fettinger nicht davon abhielt, mit einem Hammer von der Mittellinie das 5:6 zu erzielen (59.).

Nun konnten sich die drei tapferen Verteidiger der Chiefs nicht mehr hinten verstecken, sondern mussten auf Konter lauern. Und die ansonsten taktisch starken Gäste taten der Mannschaft von Peter Schrills genau diesen Gefallen. Malte Bergstermann gewann an der Bande ein Duell und den Ball, passte zum freien Sebastian Leverenz, der 32 Sekunden vor dem Schlusspfiff per Direktabnahme zum vielumjubelten Ausgleich traf (6:6 / 60.). Danach passierte nicht mehr viel und mit dem wahrscheinlichsten aller Ergebnisse zwischen diesen beiden Teams ging die Partie zu Ende.

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