Um die Meisterschaft

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Am kommenden Samstag, 26. September kommt es um 13.45 Uhr zum großen Showdown in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord zwischen dem Spitzenreiter, den Skating Bears aus Krefeld, und den Buffalos aus Berlin. Austragungsort ist die Horkesgatharena II.

Die Bears taten sich in den letzten Spielen schwer und erreichten nur zwei Unentschieden gegen Wilhelmshaven und Langenfeld. Berlin hingegen marschiert seit Wochen mit einem Kantersieg nach dem anderen. Zudem haben die Hauptstädter noch drei Spiele weniger. Für Krefeld wird es das letzte Saisonspiel sein. Den Aufstieg machten die Mannen um Georg Haas schon vor Wochen perfekt, aber man will den Pokal und als Meister aufsteigen. Die Bears müssen in diesem wichtigen Spiel personelle Einschnitte machen. Die Junioren spielen zeitgleich in Iserlohn, gehen aber auch als Tabellenerster in die Play-offs. Nach seiner roten Karte gegen Langenfeld wird auch Sebastian Eloo nicht zur Verfügung stehen. Fehlen wird auch Steffen Müller, der aber gegen Langenfeld schon hervorragend von Christian Kramer vertreten wurde, der gegen Berlin sicher wieder 100 Prozent geben wird.

Berlin bringt mit Paul Fiedler und Fabian Rudolff zwei Spieler mit in die Seidenstadt, die wissen wie man Tore schießt. Zusammen haben beide 50 Tore und 49 Vorlagen auf dem Konto. Eine beeindruckende Bilanz. Aber die Bears stehen diesem in nichts nach. Im letzten Spiel konnte Wasja Steinborn die Wichtigkeit seiner Person für die Mannschaft mit sieben Punkten zeigen. Dennis Holthausen und Brandon Bernhardt stehen ebenfalls weit oben in der Scorerliste der Liga.

Sollte Krefeld das Spiel für sich entscheiden, können die Buffalos mit den restlichen Spielen nur noch punktemäßig gleichziehen. Berlin wird wohl mit einem besseren Torverhältnis die Liga beendet. Dies ist aber irrelevant, da erst der direkte Vergleich zählt und bei zwei möglichen Siegen der Bears gegen die Buffalos Krefeld als Meister feststehen würde. Mit einem Unentschieden oder gar einer Niederlage müsste der CSC auf einen Ausrutscher der Berliner hoffen, um noch Meister zu werden.

Egal wie das Spiel ausgeht. Das Ziel, der direkte Wiederaufstieg ist erfüllt worden. Der Meisterpokal wäre nur das Sahnehäubchen.