Uedesheim Chiefs: Vorbericht zum Zweibrücken-Spiel

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Nach dem lockeren 15:5 Sieg gegen Bräunlingen erwarten die Uedesheim

Chiefs am Sonntag die Zweibrücken Snipers um 16.00 Uhr im ChiefsGarden.

„Wir müssen abwarten, mit welcher Mannschaft die Snipers anreisen“,

gibt sich Trainer Mario Gundlach vor dem Spiel abwartend. Die Gäste,

die in der letzten Saison erstmals seit Jahren die Play-Offs verpassten

und auf dem undankbaren 5. Platz landeten, haben ihre ersten beiden

Saisonspiele in Köln und zu Hause gegen Heilbronn verloren. Allerdings

spielen in Zweibrücken viele Eishockeyspieler, die erst nach der

Eissaison Anfang/Mitte April zum Kader stoßen und die Qualität des

Kaders dann stark anheben. Besonders acht geben müssen die Chiefs auf

den aktuellen Nationalstürmer Patrick Patschull und des ehemaligen

Neusser Eishockeycrack Richard Drewniak. Beide sind sehr torgefährlich

und waren in den letzen Jahren immer für gute 20 Tore oder mehr pro

Saison zuständig. Drewniaks Rekord liegt sogar bei 52 erzielten

Treffern in der Saison 2002. Gundlach zur Strategie für das Wochenende:

„Wir müssen hinten kompakt stehen und versuchen, die Räume eng zu

machen. Da wir aber sicher nicht zu null spielen werden, müssen wir

über unsere schnellen Stürmer auch verstärkt den Weg nach vorne suchen

und unsere Chancen konsequent nutzen“. In der letzten Woche traf gegen

den Aufsteiger aus Bräunlingen fast jeder Stürmer einmal ins Schwarze,

besonders stark war Kapitän Marcel Mörsch, dem gleich 6 Tore gelangen.

Personell fehlt den Chiefs am Sonntag gleich eine ganze Reihe. Pawel

Michalowski ist zwar aus dem Urlaub zurück, muss aber erst noch seinen

Rückstand aufholen. Mit Benny & Marcel Handrich sowie Mario Neuß

sind zudem gleich drei torgefährliche Stürmer beruflich verhindert.

„Das ist natürlich bitter, aber auch ohne die vier sind wir stark genug

um gegen Zweibrücken zu bestehen“, gibt sich Gundlach siegessicher.

„Wir dürfen es nicht mehr so spannend machen wie in der letzten Saison,

sondern müssen die Snipers gleich von Beginn an unter Druck setzen und

früh die Entscheidung suchen“, verweist der Trainer auf den 10:9 Sieg

der Chiefs im letzten Spiel der Saison 2005. Damals wogte die Partie

über 60 Minuten hin und her und hatte mit dem Chiefs am Ende einen

glücklichen Sieger.


Pressesprecher Christian Haas