Traumstart für den IHCIHC Atting

Tim Bernhard erzielte in Düsseldorf bereits seine Saisontore Nummer sieben und acht. Trainer Jürgen Amann (hinten, rechts) war aber wenig begeistert über die 2:8-Niederlage in Düsseldorf. (Foto: Bauer)Tim Bernhard erzielte in Düsseldorf bereits seine Saisontore Nummer sieben und acht. Trainer Jürgen Amann (hinten, rechts) war aber wenig begeistert über die 2:8-Niederlage in Düsseldorf. (Foto: Bauer)
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In einem kampfbetonten Spiel machten die Wölfe den spritzigeren Eindruck und waren vor allem disziplinierter. Gleich zwei Patriots (Tobias Etzel und Shane Haskins) erhielten nach Tätlichkeiten eine rote Karte. Dazu kam eine gelbe Karte gegen Edgar Brunn. Atting kassierte 37 Strafminuten, darunter je eine gelbe Karte gegen Roman Schreyer und Robert Kuhnle, kassierte aber nicht ein Gegentor in Unterzahl.

Matthias Rothhammer hatte die Wölfe nach rund zwei Minuten in Führung gebracht. Hannes Ressel gelang in der 17. Minute nach einem Attinger Missverständnis das 1:1. Ressel war es, der in der 26. Minute mit einer Einzelleistung das 2:1 erzielte, ehe Tim Bernhard im Alleingang in der 37. Minute das 2:2 machte. Innerhalb von nur gut einer Minute trafen dann im Schlussdrittel erst Thomas Bauer zum 3:2 und dann Fabian Hillmeier zum 4:2. Nach dem Anschluss durch Marco Forster hatten die Wölfe noch bei einem Pfostenschuss Glück.

„Wir haben ein sehr heißes Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns gesehen“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Das waren drei sehr wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Wir sind im ersten Drittel gut aus der Kabine gekommen, haben viel Druck gemacht. Im zweiten Drittel hat dann Assenheim das Kommando übernommen. Wir haben dabei etwas Glück gehabt. Mit entscheidend waren die beiden schnellen Tore zu Beginn des Schlussdrittels und dass wir uns in einigen Situationen einfach cleverer verhalten haben.“

Die Wölfe stehen damit als Rückkehrer in die 1. Bundesliga gleich an der Tabellenspitze – wohl wissend, dass dies nur eine Momentaufnahme ist. Erst in der kommenden Wochen nimmt die Bundesliga so richtig Fahrt auf. Für die Wölfe geht es in zwei Wochen mit den Auswärtsspielen in Köln und Krefeld weiter. Nach der Leistung vom Samstag hofft man auch da auf Zählbares. „Krefeld ist ein wichtiges Spiel“, sagt der Coach. „Die waren letztes Jahr auch unten drin.“