Titelfavorit Merdingen kommt zum letzten HeimspielSchwere Aufgabe für Deggendorf

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Denn in den letzten drei Saisonspielen treffen die Mannen um Kapitän Schmidt noch zweimal auf den Meisterschaftsfavoriten der Südstaffel der 2. Skaterhockey-Bundesliga, den HC Merdingen und auf den neuen direkten Konkurrenten im Kampf um Platz vier, die Breisgau Beasts. Die Pflanz brauchen dabei unbedingt einen Sieg gegen Merdingen und den Sieg in Freiburg, um noch unter den besten Vier zu landen. Dass die Pflanz dieses Jahr aber durchaus für Überraschungen gut sein können, haben sie schon das ein oder andere Mal unter Beweis gestellt und somit gibt es keinen Grund aufzugeben, bevor es nicht wirklich vorbei ist. „Die Niederlage gegen Assenheim tat uns richtig weh und hat uns – zugegebenermaßen – kurzzeitig aus der Bahn geworfen. Wir haben uns allerdings zusammengesetzt und sind uns einig jede noch so kleine Chance ergreifen zu wollen“, sagt Spielertrainer Bauer.

Ob die Pflanz am Samstag im letzten Heimspiel der Hauptrunde überhaupt eine Chance bekommen werden, hängt davon ab, inwieweit man das Spiel der offensivstarken Gäste zerstören kann. Stolze 125 Tore konnten die Panther in deren neun Saisonspielen bereits erzielen. Hauptverantwortlich für die Torflut sind die beiden Eishockeyprofis Nikolas Linsenmaier, der beim Zweitligisten Freiburg unter Vertrag steht, und Robert Peleikis, der vergangene Saison mit den Bayreuth Tigers den Aufstieg in die zweite Liga feiern konnte. Außerdem sollten die Pflanz ein Auge auf Alexander Kinderknecht werfen, der ebenfalls schon 49 Scorerpunkte vorweisen kann. Das starke Merdinger Offensivspiel scheint die Mannschaft um Kapitän Kevin Bitsch aber auch etwas das Defensivverhalten vergessen zu lasen. So musste Merdingens Goalie bereits 77 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen.

Auf Seiten der Pflanz wird es wichtig sein, sich nicht auf das Spiel des Gegners einzulassen. „Wir müssen versuchen, unser Spiel durchzuziehen und über schnelle Angriffe zum Erfolg zu kommen. Unsere Stärke ist das Laufspiel, dann klappt es auch mit den Kombinationen“, weiß Stefan Bauer. Ebenso sieht er es als entscheidend an, dass sich, anders als im Spiel gegen Assenheim, wieder die komplette Mannschaft gegen die Niederlage stemmt: „Gegen die Patriots waren es zwei, drei Spieler. Nur wenn alle mitziehen und daran glauben sind Punkte denkbar.“ Spielbeginn am Samstag ist wie gewohnt um 18 Uhr.