Tapfere Raketen halten in Köln lange Zeit mitRockets Essen

Tapfere Raketen halten in Köln lange Zeit mitTapfere Raketen halten in Köln lange Zeit mit
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Zwar hielten die Raketen zum Auftakt der Best-of-Three-Serie gegen den Vorrunden-Sieger sehr gut mit, doch am Ende unterlagen sie beim 5:10 (2:4, 2:3, 1:3) etwas zu hoch.

Dabei mussten die Essener schon vor Beginn der Partie die ersten Rückschläge hinnehmen. Denn neben Christian Vogel, Daniel Bensch und Basti Bürgers fielen kurzfristig auch Christian Nieberle und Phil Janßen aus. Daher konnten die Rockets gegen die personell stark ausgestatteten Kölner leidlich fünf Verteidiger sowie fünf Angreifer aufbieten.

„Wenn man die unterschiedlichen personelle Situationen beider Teams bedenkt, unterstreicht das, wie gut wir uns im Grunde genommen verkauft haben. Die Jungs haben sich richtig reingehängt und ein sehr gutes Spiel abgeliefert“, befand der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.

Der Start ging allerdings zunächst in die Hose: Nach nur 19 Sekunden lagen die Rockets schon mit 0:1 hinten, und bereits in der vierten Minute kassierten sie das 0:2. Doch wer nun davon ausging, dass die Raketen mächtig abgeschossen werden würden, der sah sich getäuscht. In der 29. Minute war der SHC beim Stand von 4:5 wieder dran an den Gastgebern. Und auch in der 45. Minute durften sie beim 5:7 noch mit einer Überraschung liebäugeln.

„In der Schlussphase ist uns dann allerdings die Luft ein wenig ausgegangen, was aufgrund der vielen Ausfälle auch nicht weiter verwunderlich ist“, meinte Böttcher.

Überragend auf Essener Seite waren vor allem Benny Hüsken und Lars Wegener. Hüsken hielt den SHC mit drei Treffern lange Zeit im Spiel, und Wegener leistete jeweils gekonnt die Vorarbeit. „Mit einem etwas besser besetzten Kader wäre vielleicht noch etwas drin gewesen, so aber bleibt, dass wir lange tapfer und gut mitgehalten haben“, meinte Böttcher.

Zwar liegt der Vorteil nach dem Sieg nun ganz klar auf Kölner Seite, doch die Raketen hoffen, dass sie mit einem Coup beim zweiten Vergleich am kommenden Samstag (18 Uhr,  Wohnbau-Hockey-Arena) zumindest noch ein drittes und entscheidendes Duell erzwingen können.

„Wir werden auf jeden Fall noch einmal richtig Gas geben und alles versuchen“, so Böttcher. Schließlich sind Überraschungen gerade in den Play-offs jeder Zeit möglich. Wie das geht, zeigten beispielsweise die Bissendorfer Panther, die ihr erstes Viertelfinale bei den favorisierten Duisburger Ducks mit 9:4 gewannen.

Und an den Panthern wollen die die Rockets nun ein Beispiel nehmen.

Tore: 1:0 Esser (1.), 2:0 Müller (4./ 4:3), 2:1 Schneider (9.), 3:1 Stupp (11.), 3:2 Hüsken (14./4:3), 4:2 R. Weisheit (16.), 4:3 Stöckhardt (21.), 5:3 R. Weisheit (26.), 5:4 Hüsken (29.), 6:4 D. Weisheit (33.), 7:4 Stupp (40.), 7:5 Hüsken (41.), 8:5 R. Weisheit (46.), 9:5 Müller (55.), 10:5 Krause (58.). Strafen: Köln 36, Essen 10.