Taktisch und auch kräftemäßig unterlegen

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
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Acht Feldspieler und die beiden Torhüter Dominik Müller und Markus Wehrle waren aus Bräunlinger Sicht am Sonntag bei den Uedesheim Chiefs bei geschätzten 35 Grad im Chiefs Garden letztlich einfach zu wenig Kaderbreite, um die Konzentration über 60 Minuten aufrecht zu erhalten und eine im Mitteldrittel gut eingeleitete Aufholjagd letztenendes achtsam zu Ende zu führen. So unterlagen die Hotdogs Bräunlingen in der Skaterhockey-Bundesliga mit 4:9 (1:4, 2:0, 1:5).

Die Gastgeber aus Neuss gingen zunächst in Führung, doch Youngster Philipp Dold düpierte beim Bräunlinger Ausgleich Uedesheims Schlussmann Derigs aus der Halbdistanz düpierte. Doch der Favorit blieb seiner Linie treu und die Marschroute ging weiterhin deutlich in Richtung Bräunlinger Gehäuse. Mit Erfolg, bis zur Pause führten die Chiefs mit 3:1.

Dass die Hotdogs in Uedesheim auf dem richtigen Wege waren, bewiesen sie im Mitteldrittel. Das Trainergespann Hahn/Fritschi hatte die Fehler des Auftaktsabschnittes seinen Mannen offensichtlich gut aufgezeigt, denn nun boten die Jungs um Captain Philipp Rosenstihl den Gastgebern einen heißen Tanz. Mit einem Mal stand die Defensive wieder wie ein Bollwerk und half ihrem unter Dauerbeschuss befindlichen Goalie Dominik Müller nun nach Leibeskräften. Was sich als Erfolgsrezept erwies, denn fortan bissen sich Mörsch und Co. förmlich die Zähne an der Bräunlinger Hintermannschaft aus. Im Gegenzug, wohl auch als Folge auf die immer geordneter wirkende Defensive, gelang es jetzt auch, offensiv Nadelstiche zu setzen. Und so wirkten die Chiefs sichtlich verblüfft, als (mit etwas Fortune) zunächst Andreas Bernstorff im Powerplay (24.) und kurz darauf Philipp Butkus (25.) das Dogs-Team auf 4:3 heranbrachten.

Beflügelt durch die im 2. Drittel gelungene Aufholjagd wollten es die Dogs nun so richtig wissen und im Schlussdrittel alles daran setzen, um den Ausgleich zu erzwingen. Das Engagement aller Bräunlinger war zwar wirklich auffallend, zerrte aber auch an den Kraftreserven. So trafen die Chiefs noch fünfmal, während die Hotdogs in der heißen Halle Uedesheims nur noch einmal durch Martin Lange erfolgreich waren.

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