Svejda bricht den Bann im Geduldsspiel

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Am Ende 60 ganz zäher Minuten war die Erleichterung der Highlandern Lüdenscheid auch im letzten Winkel der BGL-Halle deutlich zu spüren: Mit 6:1 kanzelten die Bergstädter am Samstagabend stark ersatzgeschwächte Salt City Boars Lüneburg ab und sicherten sich damit den dritten Sieg im dritten Spiel der Skaterhockey-Bundesliga. Keine Frage: Es war ein Pflichterfolg für die Highlander, der freilich zu einem Arbeitssieg und mithin zu einem echten Geduldsspiel mutierte. Wahrlich kein Augenschmaus für die 220 Zuschauer, leuchtete bis zur 46. Minute doch nur ein mageres 1:1 auf der Anzeigetafel auf.

Doch der Reihe nach: Die Highlander nahmen gegen den mit nur zweieinhalb Reihen angetretenen Gast, bei dem sogar Coach Klaas Jeschke wieder die Stiefel schnürte, von Beginn an das Heft in die Hand und feuerten aus allen Rohren. Doch die Endstation für die „Schotten“ hieß am Samstag ganz lange Holger Koenecke: Der Goalie der „Salzstadtkeiler“ avancierte mit starken Paraden zum sicheren Rückhalt beim Gast. Und der ging sogar in Führung: Nachdem Eefting (1./drüber), Brozé (2./drei Schussmöglichkeiten) und Svejda (3./daneben) bereits erste gute Möglichkeiten für die Gastgeber hatten liegen lassen, erzielte der völlig „blank“ stehende Ossowski nach Hauck-Zuspiel quasi aus dem Nichts das 0:1 (6.).

Die Antwort der Bergstädter ließ nicht allzu lange auf sich warten. Hatte Brozé nach Svejdas feinem Zuspiel kläglich vergeben, versenkte der agile Wortmann Willes Vorlage kaltschnäuzig zum Ausgleich (11.). Die Highlander blieben auch in der Folge Ton angebend, waren aber aufgrund vieler leichter Ballverluste anfällig für Konter. Vorne scheiterten die Highlander im torlosen Mittelabschnitt reihenweise an Koenecke (Stein/22., Elzner/Svejda jeweils nach tollen Soli, 22., 23.), waren sich A. Bruch und Wille vor dem Tor ebenso wenig einig (24.) wie Wille und Svejda (29.). Letztgenannter schoss mutterseelenallein drüber (35.), kassierte dann frustriert die einzige Strafzeit der Highlander.

Mit einem Powerplay gingen die Hausherren das Schlussdrittel an und wurden endlich belohnt: Trickreich bugsierte Svejda die Kugel zum 2:1 in die Maschen (45.). Der Bann war gebrochen, nun ging es Schlag auf Schlag. Traf Svejda noch das Gestänge (53.), machte Wille im Nachschuss nach Elzner-Freistoß alles klar, hübschten Krüer mit seinem ersten Saisontor, Stein aus der Distanz und Elzner in Überzahl das Ergebnis noch auf.


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