Steel Bulls verlieren im SpitzenspielKassel gewinnt mit 6:5

Steel Bulls verlieren im SpitzenspielSteel Bulls verlieren im Spitzenspiel
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Die Sauerland Steel Bulls verlieren nach einem echten Spitzenspiel der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord gegen die Kassel Wizards mit 5:6 (2:2, 2:2, 1:2). Ein Spiel, das beide Mannschaften als Sieger hätte sehen können.

Kassel bedrängte von Anfang an das Tor der Sauerländer. Bereits nach 51 Sekunden fiel der erste Treffer. Der Ball prallte vom Pfosten an den Rücken vom Goalie Jonas Mohr und von da dann ins Tor (Torschütze Frölich). Kassel drängte weiter. In der vierten Minute zeigte Jonas Mohr eine starke Parade und hielt die Sauerländer weiter im Spiel. Danach befreite man sich ein wenig aus der Kasseler Umklammerung und konnte selbst einige gute Chancen herausspielen. Trotzdem konnte man einen Lattentreffer von Kassel in der achten Spielminute nicht verhindern. Nach 9:02 Spielminuten die erste Strafe gegen Kassel. Das Überzahlspiel wurde breit aufgezogen und Pets Sinagl hatte mit einem Schlagschuss von der rechten Seite die Lücke gefunden und traf zum 1:1. Danach weiter ein flottes Spiel auf beide Tore. In der 14.Spielminute gelang Kassel nach einer schönen Kombination die erneute Führung (Torschütze Heinrich). Gleichzeitig sanktionierten die beiden Schiedsrichter eine Undiszipliniertheit von Mecke (Kassel) mit einer Zehn-Minuten-Strafe. Er hatte den Schläger seines Gegenspierlers in hohem Bogen weggeworfen. Drei Minuten vor Drittelende eine Zeitstrafe gegen die Steel Bulls. Kassel drängte, die Sauerländer befreiten sich jedoch und Jakub Bernad traf mit einem Schlenzer zum 2:2-Ausgleich. Die restliche Unterzahl überstand man und ging mit dem Unentschieden in die erste Pause.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn konnten die Steel Bulls erstmals in Führung gehen. Mit einem Drehschuss war Thorsten Schmidt zum 3:2 erfolgreich. Nur 90 Sekunden später rettete Jonas Mohr wieder mit einem Reflex vor dem Ausgleich. Danach weiter wütende Angriffe von Kassel. Der Ausgleich fiel dann in der 26. Spielminute aus einem Gewühl heraus (Rabe). Nach einer kleinen Rangelei im Anschluss gab es eine zwei Minuten Strafe gegen Mike Grünschläger (SSB) sowie eine fünf Minuten Strafe gegen Kreuz (KW). Während der Überzahl traf Bernad jeweils den Pfosten und die Latte. In der 31.Spielminute, also kurz nach Ablauf der Fünf-Minuten-Strafe, war Robin Schneider erfolgreich und erzielte die erneute Führung für die Sauerländer. Kurz danach eine erneute Strafe gegen die Sauerländer. Wegen Reklamierens gab es eine weitere Zehn-Minuten-Strafe gegen Kassel. Die Überzahl wurde durch Haaf zum 4:4 genutzt. Eine Minute später ergab sich eine neuerliche Überzahlsituation für die Sauerländer. Erneut traf Bernad wieder nur die Latte des Kasseler Gehäuses. Im Anschluss jeweils eine Zeitstrafe gegen die Sauerländer, also mehr oder weniger vier Minuten am Stück. Beide Strafen wurden von Kassel nicht genutzt.

Im letzten Drittel ging es wieder hin und her. Beide Mannschaften drängten auf den Sieg. Erneut gab es in der 44. Spielminute eine Strafe gegen die Sauerländer. Kassel schnürte die Sauerländer regelrecht ein, konnten aber keinen Treffer erzielen. Nach Ablauf der Strafe ergaben sich weitere Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams stemmten sich gegen den Gegner. In der 51.Spielminute schien Jonas Mohr bereits geschlagen, als er auf dem Rücken liegend den Schuss des Kasseler Stürmers doch noch artistisch mit dem hochschnellenden Schoner abwehren konnte. Kassel protestierte, der Ball wäre im Tor gewesen. Nur 90 Sekunden später wieder eine Strafe gegen die Sauerländer. Diesmal konnte die vielbeinige Abwehr der Sauerländer den Gegentreffer nicht verhindern. In Überzahl war Möller erfolgreich gewesen. Danach öffneten die Sauerländer und liefen dabei in den Gegentreffer. Per Schlagschuss war Haaf in der 57. Minute erfolgreich. 64 Sekunden vor Spielende erzielte Robin Schneider nach einer schönen Kombination den Anschlusstreffer zum 5:6. Nach Wiederbeginn nahm man den Torwart heraus und probierte alles. Ein Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen.