Steel Bulls feiern klaren DerbysiegSauerland Steel Bulls

Steel Bulls feiern klaren DerbysiegSteel Bulls feiern klaren Derbysieg
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Von Beginn an wollten die Bulls das Spiel an sich reißen. Dies gelang jedoch nicht, da Menden sehr stark gegen hielt und bereits nach 62 Sekunden das 0:1 erzielen konnte. Patric Schnieder hatte getroffen. Die Steel Bulls konnten den Treffer schnell verarbeiten und erzielten in der dritten Spielminute bereits den Ausgleich durch Felix Neuendorf. Der Treffer gab jedoch noch keine Sicherheit. Im Aufbauspiel hakte es immer wieder. So konnte Patrick Kuhn in der achten Minute zum 1:2 für die Mambas treffen. Die Steel Bulls brauchten diesmal einige Zeit, um den Gegentreffer zu verarbeiten. In der 15. Spielminute wurde Petr Sinagl in Überzahl wunderbar frei gespielt und konnte mit einem Schlagschuss aus Mittelstürmerposition treffen.  Als alle bereits an die Pause dachten, konnte Felix Neuendorf den Ball doch noch im Tor unterbringen. Eine Sekunde vor Drittelende (!).

Das zweite Drittel begann mit Chancen auf beiden Seiten. Doch erst in der 25. Spielminute fiel auch ein Treffer. Phillip Sommer konnte zum 3:3 ausgleichen. Nur eine Minute später gingen die Steel Bulls wieder in Führung. Im Nachstochern konnte Sven Johannhardt den Ball ins Tor spitzeln. Danach weitere gute Chancen für beide Mannschaften. Erst in der 34. Spielminute konnte Christian Hommel per Schlagschuss von der rechten Seite einen weiteren Treffer erzielen. Eine angezeigte Strafe gegen Menden entfiel dadurch. In der 36. Spielminute gab es nach einem kleinen Scharmützel Strafen gegen beide Mannschaften. Für die Bulls eine zwei Minuten Strafe, gegen Menden eine Fünf Minuten Strafe. Die Überzahl nach Ablauf der eigenen Strafzeit konnten die Bulls in zwei Tore ummünzen. Zunächst traf Sven Johannhardt nach toller Kombination zum 6:3. Nur 35 Sekunden später traf David Balazs per Schlagschuss von der rechten Seite. Mit 7:3 ging es in die zweite Pause.

Bereits 54 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Felix Neuendorf per Nachschuss zum 8:3. Danach ein wenig Leerlauf auf beiden Seiten. Erneut Felix Neuendorf erhöhte auf 9:3 mit einem satten Schlagschuss, nachdem er kurz die Mittellinie überschritten hatte. In der 52. Minute konnte Mirko Reinke den Ball  völlig freistehend einnetzen. Den zehnten Treffer kommentierte er mit einem schmunzelnden „Mist“. Eine Minute vor Spielende verkürzte Marco Lauerwald auf 10:4. Dies war der Endstand.

Steel-Bulls-Goalie Sven Doual erwarb sich wieder Bestnoten. Die Mendener Angreifer scheiterten regelmäßig am Schlussmann. Ansonsten bleibt immer noch einiges zu tun. Gegen die Topteams heißt es von Beginn an hellwach zu sein.