Starker Auftritt in Freiburg

Starker Auftritt in FreiburgStarker Auftritt in Freiburg
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Aber nicht nur er allein dominierte das Spiel. Neben dem wieder sehr lauffreudigen Pascal Mackenstein (zwei Tore), verewigten sich noch weitere sechs Adler in der Torschützenliste. So war es für Freiburg sehr schwer, sich auf einen herausragenden Spieler einzustellen.

Die mannschaftliche Geschlossenheit war der Trumpf des Kaarster Teams. Mit hohem Tempo, vielen Wechseln, Zweikampfverhalten und Passgenauigkeit spielten sie sich stellenweise in einen Rausch. Sie hielten sich überwiegend an die ausgegebene taktische Maßnahme von Coach Jan Opial. Wolfgang Hellwig war berufsbedingt verhindert und klebte zuhause am Telefon. Mit vier Sturm- und drei Verteidigerreihen machten sie ordentlich Druck. Freiburg schien überrascht zu sein, dass sich die Gäste nicht versteckten und nicht defensiv spielten. Diesen Effekt nutzten bis zur siebten Minute gleich drei Kaarster zur 3:0-Führung aus. Begonnen hatte es mit Pascal Mackenstein (3.), gefolgt vom kämpferischen Jannik Marke, der sich einen verloren gegangenen Ball zurückeroberte und einnetzte (5.) und David Walczok (7.). Freiburg fing sich nur allmählich, baute aber dann doch kontinuierlich den Druck auf. Kaarsts Keeper Philipp Inger blieb ruhig und setzte die guten Torhüterleistungen der letzten Wochen fort. Dario Khazaei bekam absprachegemäß eine Erholungspause verordnet. Freiburg kam besser ins Spiel und verkürzte in der zwölften Minute durch Alexander Kinderknecht auf 1:3. Drei Minuten später nutzte Daniel Ketter einer der wenigen Unaufmerksamkeiten der Kaarster Hintermannschaft zum zwischenzeitlichen 2:3. Damit ging man in die erste Pause.

Zurück kam ein waches Kaarster Team. Bereits nach 32 Sekunden klingelte der Ball wieder im Tor von Dirk Müller. Benedikt Aumann hatte auf Vorlage von Tim Hauck den wichtigen Treffer zum 2:4 erzielt. Damit war der Vorwärtsdrang der Breisgauer erst einmal wieder ausgebremst worden. Danach schlug die Stunde von Christian Perlitz. In der 28. Minute überlistete er mit einem verdeckten Weitschuss den Freiburger Torhüter und eine Minute später spielten er und sein Sturmpartner Tim Hauck die Abwehr samt Torhüter aus. 2:6 aus Kaarster Sicht nach knapp 30 Minuten. Danach folgten starke 5 Minuten der Gastgeber, unterstützt durch zwei hintereinander verhängte Strafzeiten gegen Kaarst. Dies waren die ersten Bankstrafen in einer sehr fairen Partei, die auch von den Unparteiischen sehr gut und souverän geleitet wurden. Die 4:3-Überzahlsituation verwandelte Freiburg gleich zweimal und jedes Mal war Alexander Kinderknecht der Torschütze. Es stand somit nur noch 4:6 nach 35 Minuten. Kaarst wankte nicht und legte den Schalter um. Ergebnis dieser heutigen mentalen Stärke war der siebte Treffer in der 36. Minute. Da hatte erneut Pascal Mackenstein auf Vorlage von David Walczok kurz und trocken abgezogen. Der mittlerweile zweite Torhüter im Freiburger Gehäuse Nico Hegewald hatte keine Chance. Damit nicht genug. Zwei Minuten später erhöhte Christian Perlitz auf 4:8. Ein erneuter Schlenzer von der Seitenlinie fand seinen Weg ins obere Eck. Erneute und letzte Pause.  

Kaarst wollte das Resultat nicht verwalten sonder die Initiative behalten. Das gelang auch sehr gut angesichts der nachlassenden Kräfte auf Gastgeber Seite. In der 48. Minute schickte Christian Perlitz mit einem präzisen Pass Tim Hauck auf die Reise und er überwand geschickt den Keeper zum 4:9. Für den 10. Treffer zeigte Sascha Drehmann sich verantwortlich. Der übernimmt den traditionellen Kasten Bier, den der 10. Torschütze in einem Spiel auf der Heimreise spendiert. Sein trockener Schuss in der 51. Minute war unhaltbar. Freiburg hielt noch einmal dagegen und konterte. In den Minuten 52 und 54. kamen sie durch zwei Treffer auf 6:10 heran. Luis Dischinger und Patrick Patschull waren die Torschützen. Da wollten die Kaarster keine Hoffnung auf eine Spielwende aufkommen lassen und steigerten das Tempo zum Ende hin. Vier hochklassige Chancen wurden über das Tor versiebt, ehe Christian Perlitz mit einem einfachen Bauerntrick den elften Treffer setzte. 15 Sekunden vor Schluss, wollte sich auch Christian Schlesiger in die Torschützenliste eintragen. Auf Vorlage von Benedikt setzte er den Schlusspunkt zum 12:6-Sieg der Adlertruppe.


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