Spitzenspiel zwischen Iserlohn und UedesheimUedesheim Chiefs

Spitzenspiel zwischen Iserlohn und UedesheimSpitzenspiel zwischen Iserlohn und Uedesheim
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Dabei sind es besonders die Hausherren, die ihre starke Form des letzten Jahres mit vier Siegen aus ebenso vielen Spielen in 2013 bestätigt haben. „Letztes Jahr hatten die Samurai eine Serie von 12 Spielen ohne Niederlage, das ist Wahnsinn“, zollt Chiefs-Coach Wolfgang Hellwig den Sauerländern großen Respekt. In den Play-Offs war dann jedoch nach zwei knappen Spielen gegen den späteren Meister aus Augsburg das Ende der Fahnenstange erreicht.

Zu Saisonbeginn im „Chiefs Garden“ hatte es noch ganz anders ausgesehen, 10:7 siegte Uedesheim damals. Erst danach starteten die Iserlohner ihre Serie. Warum das gelang und noch immer so ist, liegt auf der Hand: „Die haben viele richtig gute Spieler, alte Hasen und auch sehr starke Eigengewächse.“ So liegen wie zu erwarten war mit Pascal Pörschke, Pascal Neumann (beide jeweils 15 Punkte aus 4 Spielen) und Tim Linke (11 / 4) gleich drei Iserlohner ganz weit vorne in der Scorertabelle.

Aber man schaut nicht nur auf die Endverwerter, insgesamt ist Iserlohn ein ganz unangenehmer Gegner. Hellwig: „Das sind immer ausgewiesene Kampfspiele. Wir müssen wie zuletzt auch alles in die Waagschale werfen und unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen. Nur dann haben wir eine Chance, aus Iserlohn was mitzunehmen.“ Letztmals nahmen die Chiefs in der Saison 2009 die Punkte aus Iserlohn mit nach Hause, im letzten Jahr unterlag man auswärts mit 4:11. Die besten Erinnerungen an den Gegner vom Samstag haben die Alteingesessenen aus dem Jahr 2005, als man die Samurai im Pokalfinale mit 9:2 vom Parkett fegte. Aber ein solches Ergebnis ist am Wochenende kaum zu erwarten. „Wir wollen versuchen, das Spiel lange offen zu halten und unseren Chancen zu nutzen. Wenn es am Ende wieder nur ein Punkt werden sollte, nehmen wir den auch“, meint Hellwig, der einige Veränderungen in der Aufstellung vornehmen muss: Marcel Patejdl und Benni Meschke fehlen aus beruflichen Gründen, Max Rejhon ist verletzt. Dafür kommt mit Stephan Kreuzmann der erste Spieler „vom Eis“ zum Einsatz. Hellwig: „er hat natürlich zuletzt nicht auf Skates und mit Ball trainiert, aber wird auch so von Beginn an ein wichtiger Spieler für uns sein.“ Ebenfalls wieder dabei sein wird Dario Khazei. Hellwig: „Es hat sich bewährt das wir mit drei Reihen Vollgas geben können. Genau das wollen wir auch am Samstag in Iserlohn versuchen. Wir gehen mit großem  Selbstvertrauen ins Spiel und dann sehen wir mal, was wir mitnehmen können.“