Spielabbruch in der Skaterhockey-Bundesliga

ISHDISHD
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Dazu gab der Skaterhockey-Verband ISHD nun auf seiner Homepage eine Erklärung ab:

„Das Spiel der 1. Bundesliga Süd HC Köln-West Rheinos gegen TSV Schwabmünchen Mammuts wurde im dritten Drittel von den Schiedsrichtern abgebrochen, da eine Fortführung des Spiels auf Grund tumultartiger Szenen auf dem Spielfeld nicht mehr möglich war. Im Laufe dieses Ereignisses kam es zu Tätlichkeiten und unsportlichen Auseinandersetzungen, die von den Schiedsrichtern mit Matchstrafen (Rote Karte) geahndet werden sollten. Auf Grund von Versäumnissen des Schiedsrichtergespanns wurden diese Matchstrafen jedoch nicht korrekt ausgesprochen (kein Zeigen der Roten Karte und keine Ansage der Roten Karte an die betreffenden Spieler), so dass keine der Matchstrafen rechtlichen Bestand hat. Die entsprechenden Vorfälle werden jetzt in Einzelverfahren vor dem ISHD-Disziplinarausschuss verhandelt – eine sofortige dreiwöchige Spielsperre für die fünf betroffenen Spieler (wie bei einer regulären Matchstrafe) tritt daher nicht in Kraft.
Die ISHD bedauert diesen Vorfall und die falsche Handhabung durch die Schiedsrichter und wird den Vorfall mit den betreffenden Schiedsrichter intern konsequent aufarbeiten.“

Während in der Nord-Gruppe der 1. Bundesliga noch die Nachholspiele Bissendorfer Panther – Highlander Lüdenscheid (18. September) und Rockets Essen – Berlin Buffalos (19. September) anstehen, ist die Süd-Staffel offiziell beendet. Allerdings stehen noch zwei Spieler mit Kölner Beteiligung aus. Am 21. August fiel das Spiel des Deutschen Meisters bei den Uedesheim Chiefs aus. Nun kommt das abgebrochene Spiel gegen Schwabmünchen hinzu.