Souveräner Auftaktsieg für Merdingen

Souveräner Auftaktsieg für MerdingenSouveräner Auftaktsieg für Merdingen
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Die Panther begannen in der Defensive sehr aufmerksam. Auf der großen Fläche im alt- ehrwürdigen Friedrichspark, der früheren Heimat der Adler Mannheim, war die Taktik klar auszumachen: Hinten sicher stehen, keine Konter der Hausherren zulassen und selbst schnell umschalten und so eine Überzahl in der Vorwärtsbewegung erzielen. Der Plan ging voll auf. Rückkehrer Gabriel Bianchi traf nach Vorlage von Silvan Graf zum 1:0 in der zwölften Minute. Thomas Rutkowski zwei Minuten später zum 2:0. Beide Tore kamen auf ähnliche Art und Weise zustande. Ballgewinn, zwei Pässe, Abschluss in weniger als fünf Sekunden – Marschroute voll aufgegangen. Danach schwächten sich die Kurpfälzer selbst. Immer wieder gingen sie völlig überhart in den Mann. Drei Strafzeiten bedeuteten auch drei Überzahltore für den HCM, klasse Quote. Kurios: alle drei Tore erzielte Thomas Rutkowski auf Vorlage von Markus Suttner. Leider fingen sich die Tuniberger bei eigener Überzahl einen Treffer ein, so stand es nach 24 Minuten 5:1 für Merdingen. Das 6:1 erzielte dann ein Neuzugang. Erol Posacki nutzte einen Traumpass von Max Sauer eiskalt aus. Eine Unaufmerksamkeit in der Panthers Abwehr nutzten die Monster zum Anschlusstreffer in der 31. Minute. So ging es mit 6:2 in den letzten Spielabschnitt.

Auf einmal verkehrte Welt. Merdingen viel zu passiv, Mannheim sehr engagiert. Das dritte Tor der Hausherren war daher vollkommen verdient. Mitten in die Drangphase Mannheims fiel dann die Entscheidung. Marc Petermann krönte seine tolle Leistung mit dem entscheidenden 7:3 sechs Minuten vor Schluss. Mannheim gab sich danach auf und besann sich auf hartes, teilweise überhartes Spiel, was das gut leitende Schiedsrichter Duo zu unterbinden wusste.  Den Schlusspunkt setzte Silvan Graf in Überzahl.

„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf sehr gut wieder.“ Ich hatte nie das Gefühl, dass  hier noch was  anbrennen könnte.“, so das Fazit von HCM-Kapitän Simon Schmidt. „Wenn jetzt noch Nikolas Linsenmaier und Robert Peleikis aus dem Urlaub zurückkehren, sind wir ein sehr gut aufgestelltes Team.“

Weiter geht es in zwei Wochen beim Bundesligaabsteiger in Spaichingen, die mit Sicherheit eine härtere Nuss sein werden, ehe dann am 1.Mai das Pokal-Derby in Freiburg stattfindet. Die Losfee meinte es nämlich „halb gut“ mit den Panthers. „Wir wollten nicht weit reisen und ein Heimspiel haben“, meinte HCM-Vorstand Ralf Baldinger. Leider hat sich nur ein Teil seines Wunsches erfüllt. Von all den Skaterhockeyvereinen im Bundesgebiet loste Fortuna in der dritten Pokalrunde Freiburg gegen Merdingen. Weit müssen die Tuniberger also nicht fahren, aber zu Hause spielen sie auch nicht.