So gehen die Boars in die SaisonSalt City Boars Lüneburg

So gehen die Boars in die SaisonSo gehen die Boars in die Saison
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So hatte man bereits die Zusagen aller Spieler im November zusammen und konnte gelassen die neue Saison in Angriff nehmen. Die Tatsache, dass alle Wunschspieler nach Lüneburg gewechselt sind und auch die Topspieler trotz diverser Angebote der Konkurrenz ausnahmslos gehalten werden konnten, spricht für das mittlerweile überregional hohe Ansehen der Salzstadtkeiler. Den hohen Stellenwert dieser Aussage erkennt man erst, wenn man bedenkt, dass die Keiler im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrenten grundsätzlich ohne finanzielle Zuwendung für einen Spieler in den Wettbewerb treten.

„Dies bedeutet, dass alle Spieler der jeweiligen Teams ohne Wenn und Aber gleich behandelt werden. Dies ist die „Keiler-Philosophie“ und die wird es auch bleiben. Und darauf sind die Keiler mächtig stolz“, erklärt der Verein in seiner Mitteilung.

„Mit Vorteilen wie der wahrscheinlich besten Halle für diesen Sport in Norddeutschland, perfekten Kabinen (mit der Möglichkeit Ausrüstung zu lagern), einem gut strukturierten Verein, perfekten Trainingsbedingungen mit guten Zeiten und ausgebildeten, engagierten, externen Trainern in allen Altersklassen sieht man sich auch zukünftig gut gewappnet mit der den anderen (finanzkräftigeren) Vereinen in Konkurrenz zu treten“, so die Lüneburger. Die bereits verkündeten Zugänge Fitzner, Erxleben und Schenkel ersetzen in diesem Jahr die Routiniers Boris Nielsen, Slawa Fritz und Klaas Jeschke, die alle auf eigenen Wunsch aus der ersten Mannschaft scheiden und zukünftig die zweite Mannschaft verstärken werden. Zu gegebener Zeit werden die Keiler noch bekannt geben, wie man diesen verdienten Spielern die Dankbarkeit erweist, die sie sich über die Jahre – stets zuverlässig – erarbeitet haben.

Obwohl man die Zusagen der bewährten Stammkräfte um Krützfeldt, Hungerecker, Kamionka, Carius, Holler, Schülke, Ossowski, Blanck, Barz, Feilke, Koenecke, Merten und Gerth stets als sicher voraussetzt, so kann man diese nicht hoch genug bewerten. Denn diese Spieler, die Jahr für Jahr zuverlässig ihre Knochen für die Keiler hinhalten, sind es, die das Herz der Boars bilden und für den Teamgeist verantwortlich sind, den die Mannschaft so auszeichnet.

Daneben erfreut es die Lüneburger Verantwortlichen genauso, dass die letztjährigen „Neuzugänge“ um Markus Schneider, Marc Friedrich sowie Florian von Raven sich gut in das Team integriert haben und ebenfalls trotz Interesse anderer Teams den Keilern die Treue halten. Gerade auf „Schrotti“ Schneider, der erst zu Saisonende bei den Keilern aktiv eingestiegen war, aber in sechs Spielen beachtliche 17 Punkte (10 Tore / 7 Assists) erzielen konnten, waren auch andere Teams aufmerksam geworden. Doch Schneider fühlt sich bei der Keilern pudelwohl und Trainer Jan-Philip Fiege traut dem ehrgeizigen Allround-Talent in der ersten kompletten Saison noch mal eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr zu.

Einzig offen ist aktuell die Situation bei Jannis Schäfer, der eventuell aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Ein weiterer aktueller Trainingsgast steht zudem noch in den Startlöchern und könnte gegebenenfalls den Kader noch weiter verstärken.

Der Kader der Salt City Boars Lüneburg in der Saison 2013:

Tor: Stefan Blanck, Jan Schenkel, Helge Koenecke.

Verteidigung: Dennis Schülke, Marcus Krützfeldt, Daniel Ossowski, Jonas Merten, Thorben Feilke, Sven Carius, Markus Schneider.

Sturm: Thomas Kamionka, Robert Holler, Sascha Fitzner, Finn Erxleben, Wayne Gerth, Florian von Raven, Fabian Barz, Phil Hungerecker, Marc Friedrich, Jannis Schäfer.

Trainer: Jan-Philip Fiege.

Betreuer: Jacqueline Wedler, Sven Lempert.

Sportliche Leitung: Klaas Jeschke.


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