Skating Bears verlieren gegen AttingCrefelder SC

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Atting überraschte mit einem Auswärtssieg in Assenheim. An diesem Wochenende hatte sich Atting ein Wochenende am Rhein zur Brust genommen. Am Samstag unterlagen die Wölfe in Köln deutlich mit 2:9. Dennoch sollten die Skating Bears die Wölfe nicht unterschätzen. Das Hauptproblem gegen Lüdenscheid waren viele Ballverluste vor dem eigenen Tor und das Auslassen bester Torchancen. Dies musste gegen Atting unbedingt verbessert werden. Coach Thomas Spinnen musste auf seine beiden Goalies verzichten. Dafür hüteten Andre Meyer aus der zweiten Mannschaft und Marvin Schrörs aus dem Juniorenteam das Tor.

Atting versuchte, zu Beginn des Spiels zunächst das Tempo zu bestimmen und das Spiel gemächlich angehen zu lassen, doch die Bears machten sofort Druck und erspielten sich gute Torchancen. Atting versuchte es mit Kontern, die richtig gefährlich waren. In der vierten Minute hatten die Bears die Chance in Überzahl zu agieren, kamen aber kaum zu Torschüssen. Die Überzahl brachte letztlich nichts ein. Die Bears spielten überlegen, Atting schien Kräfte schonen zu wollen. In der elften Minute starteten die Wölfe eine Konter und erzielten mit einem trockenen Schlagschuss in den rechten Winkel durch Tim Bernhard das 0:1. Doch die Bears zeigten sich wenig beeindruckt und spielten weiter ihr Spiel in der dreizehnten Minute schickte Sebastian Müller Sebastian Busch auf die Reise, der ebenso trocken zum Ausgleich einnetzte. In der 17. Minute marschierte Andre Kammen allein aufs Attinger Tor zu, scheiterte aber am Wölfe-Goalie. Zwischenzeitlich war Alexander Schupp aufgerückt, der den Abpraller zur 2:1 Führung für die Bären nutzte. In der zwanzigsten Minute war die Abwehr der Bears ein wenig unsortiert und der freistehende Thomas Bauer versenkte zum Ausgleich für Atting. Zwei Sekunden vor der Pause hatte Sebastian Sdun noch eine Großchance, scheiterte aber am aufmerksamen Gäste-Goalie. Dann war Pause. Das sah gut aus, was die Bears aufs Parkett brachten, lediglich im Abschluss hatten die Bears erneut Probleme.

Die Bears machten von Beginn an Druck, vertändelten aber leichtfertig den einen oder anderen Ball. Eine Aktion nutzen die Gäste zum Konter und schlossen von rechts mit einem Schuss von Tim Dünnbier ins lange Eck zur 2:3 Führung. Kurz darauf musste ein Krefelder auf die Strafbank. Das folgende Überzahlspiel zogen die Wölfe gut auf und erzielten durch Roman Schreyer das 2:4. Jetzt waren die Bears gefordert. Diese ließen aber die Köpfe hängen und Atting konterte zum 2:5.  In der 24. Minute musste ein Attinger Wolf auf die Strafbank. Diesmal waren es die Bears, die ein gutes Überzahlspiel aufzogen und nach wenigen Sekunden zum 3:5-Anschlusstreffer durch Max Zillen kamen. Danach dümpelte das Spiel ein wenig vor sich hin, beide Teams kamen zu kleineren aber nicht zwingenden Chancen. In der 32. Minute setzte sich Captain Sebastian Müller gleich gegen zwei Attinger Durch und netzte mit einem schönen Schuss aus der Drehung in den Winkel zum 4:5 ein. Kurz darauf musste erneut ein Wolf in die Kühlbox. Diesmal kamen die Bears überhaupt nicht ins Spiel, fingen sich einen Konter, den Tim Bernhard zum 4:6 abschloss. In der 37. Minute ein weiterer Konter der Gäste, den Roman Schreyer zum 4:7 abschloss. Da haben sich die Bears um den Lohn ihrer Aufholjagd gebracht. Aber es sind ja noch zwanzig Minuten zu spielen.

Im letzten Abschnitt mussten die Bears dann alles auf eine Karte setzen, kamen aber zunächst nicht ins Spiel. Atting spielte auf Ergebnisverwalten, während sich die Bears nach Kräften bemühten den Anschluss zu finden, hatten aber Pech im Abschluss. Zehn Minuten vor dem Ende keimte noch einmal Hoffnung auf, als Max Hahn Sebastian Eloo anspielte, der auf 5:7 verkürzte. Als dann eine Minute später sich zwei Krefelder sich gegenseitig behinderten ging Matthias Rothammer alleine auf André Meyer zu und ließ ihm keine Chance, 5:8. Die Bears kämpften aber weiter, wollten das Blatt noch wenden. In der 54. Minute machten die Wölfe dann den Sack zu. Der Schuss von Michael Hofmeister trudelte irgendwie über die Linie zum 5:9. In der fairen Partie mussten die Bears kurz darauf eine Strafe hinnehmen. In Überzahl konnten die Bears 25 Sekunden vor dem Ende noch einmal das Ergebnis korrigieren. Sebastian Busch verkürzte auf den Endstand von 6:9.