Skating Bears stehen im HalbfinaleCSC hat Wiederaufstieg im Blick

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Der Crefelder SC steht im Play-off-Halbfinale der 2. Skaterhockey-Bundesliga und hat damit den Wiederaufstieg im Blick. Das zweite Spiel der Serie gegen die Commanders Velbert ging klar mit 11:3 (4:0, 3:1, 4:2) an die Krefelder.

Die Bears starteten schwungvoll in die Partie und erspielten sich schnelle gute Chancen, Velbert versuchte mit Körpereinsatz dagegen zu halten. Aber die Bears waren nach 74 Sekunden zu schnell. Eine schöne Kombination zwischen Daniel Schopp und Wasja Steinborn, der letztlich versenkte. Eine halbe Minute später versenkte Michael Reinberg zum 2:0. Beim nächsten Angriff rettete das Lattenkreuz die Gäste vor dem 3:0. In der vierten Minute hatten die Bears die Chance in Überzahl zu erhöhe, erneut rettete die Latte beim ersten Torschuss des Powerplays. Auch der dritte Schuss ging an die Latte. Im fünften Anlauf war es dann Dustin Diem, der in der sechsten Minute das 3:0 erzielte. Kurz darauf musste je ein Spieler beider Teams auf die Strafbank. Den vielen Platz konnten beide Teams nicht nutzen. Als dann alle Spieler wieder auf dem Feld waren, hatten die Bears Glück bei einem Lattentreffer, im Gegenzug musste der Goalie der Commanders Kopf und Kragen riskieren, um das 4:0 zu verhindern. In der vierzehnten Minute erkämpften sich die Bears hinter dem Velberter Tor den Ball gut, Max Hahn zog dann von rechts vors Tor und versenkte oben rechts zum 4:0. In der 17. Minute mussten erneut Spieler beider Teams in die Kühlbox. Es war also wieder viel Platz auf dem Feld, den nutzten die Bears eigentlich ganz gut, ließen den Gästen aber viel Platz zum Kontern, bei einem rettete Marius Zimmermann mit einer Glanzparade.  Die Bears waren im ersten Drittel spielerisch überlegen, Velbert versuchte körperlich dagegen zu halten.

Schwungvoll ging es auch ins zweite Drittel, die Bears mit guten Einschussmöglichkeiten, die der gute Gäste-Goalie aber parierte. In der vierten Minute des zweiten Drittels bekamen die Gäste eine Strafe. Die Überzahl nutzten die Bears eine Sekunde vor Ablauf der Strafe mit einem Schlagschuss von Max Zillen zum 5:0 aus, Jannik Kleindienst hatte von hinter dem Tor an die Mittellinie gespielt. In der 27. Minute traf Daniel Schopp nur den Pfosten, den Abpraller versenkte Sebastian Müller zum 6:0. Die Bears bekamen in der 32. Minute eine Strafzeit, die Velbert nach fünf Sekunden mit dem Anschlusstreffer zum 6:1 beendete. In der 34. Minute wirbelten die Bears dann in der Hälfte der Commanders, Daniel Schopp schoss, der Goalie hält und Dustin Diem hämmert den Ball aus der Drehung zum 7:1 in die Velberter Maschen. Kurz darauf musste ein Commander auf die Strafbank. Im Überzahlspiel rettete erneut das Torgestänge die Gäste. Und wieder eine Strafe für Velbert, die Bears feuerten aus allen Rohren, Velbert stellte sich aber in alle Schüsse und hielt den Ball vom Tor weg. Wenige Sekunden vor der Pause erhielten die Bears eine Zwei-plus-Zwei-Minuten-Strafe, so dass die Bears in Unterzahl ins letzte Drittel starten mussten. 

Velbert nutzte die Überzahl nach 43 Sekunden und nach 55 Sekunden zum 7:3 jeweils durch Lukas Langer; alle drei Überzahlspiele erfolgreich gestaltet.  Wenig beeindruckt zogen die Bears kurz darauf einen guten Angriff auf. Nico Paul Böckels legte auf Andre Kammen, der zum 8:3 vollstreckte. In der 45. Minute spielten Dustin Diem und Daniel Schopp Tic tac Tor und stellten den alten Abstand wieder her. Keine Minute später passte Sebastian Müller auf Daniel Schopp, der erneut traf. Nur 21 Sekunden später klingelte es erneut im Tor der Gäste, Michael Reinberg hatte Nico Paul Böckels angespielt, der den guten Gäste Goalie mit dem 11:3 düpierte. Der verließ entnervt den Kasten. Danach plätscherte die Partie so dahin, die Bears hatten zwei Gänge zurückgeschaltet, Velbert kam dennoch nicht zum Zug. Die Bears ziehen nach einer spielerisch hervorragenden Mannschaftsleistung ins Halbfinale der Aufstiegsplayoffs ein. Der nächste Gegner steht noch nicht fest, da die Kassel Wizards in Schwabmünchen gewonnen haben und nun das dritte Spiel entscheidet. Um aufzusteigen, müssen die Skating Bears das Finale erreichen.