Skating Bears erzwingen drittes HalbfinalspielCrefelder SC gewinnt gegen Essen mit 9:3

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Vor dem Spiel gab es aber zunächst eine Schweigeminute für das am vergangenen Sonntag nach langer schwerer Krankheit verstorbenes langjähriges Vereinsmitglied Frank Meyer, ehemaliger Torwart der Crazy Old Bears.

Aber es gab auch vor dem Spiel etwas Erfreuliches. Die Krefelder Junioren-Vize-Europameister wurden von den Skating Bears ebenso geehrt wie die Herren-Vize-Europameister aus Krefeld und Essen.

Aber dann wurde es ernst; Play-off-Time und -Stimmung in der sehr gut gefüllten Horkesgath-Arena. Und es ging gleich ohne Abtasten los. Die Bears hatten gleich mehrere gute Chancen, die Essens Goalie glänzend parierte. Nach genau fünf Minuten hatte Essen die erste Chance, scheiterte aber am Pfosten. In der neunten Minute war es dann so weit. Daniel Schopp passte auf den freistehenden Wasja Steinborn, der oben rechts zum 1:0 versenkte. Krefeld drückte weiter, aber Essen schaffte in der 14. Minute den Ausgleich durch Sebastian Schneider auf Zuspiel von Pierre Klein. Die 18. Minute war gerade angebrochen, als Daniel Schopp Wasja Steinborn schickte und der wieder rechts zur erneuten Führung der Bears verwandelte. So ging es dann in die erste Pause.

Die Bears machten nach der Pause sofort wieder Druck, doch die Rockets hatten die erste große Chance. Die Bears aber trafen in der 25. Minute nachdem sich Junior Alexander Scheuß auf rechts sehr gut durchgesetzt und auf Pascal Mackenstein gespielte hatte, der unhaltbar unter den Giebel zum 3:1 einschoss. Jannik Jost traf in der 32. Minute aus nahezu unmöglich spitzem Winkel zum 4:1, nachdem Pascal Mackenstein in angespielt hatte und Jannik Jost schon am Essener Tor vorbei war, aber den Ball noch am überraschten Essener Goalie vorbeispitzelte. Kurz vor der zweiten Pause wurde die erste Strafzeit des Spiels angezeigt und es traf einen Spieler der Rockets. Die Bears versuchten noch vor der Pause das Ergebnis zu erhöhen, aber sie scheiterten knapp.

Mit einer zwei minütigen doppelten Überzahl für die Bears ging es dann ins Schlussdrittel. Die Bears erspielten sich mehrere gute Chancen, doch erst Max Zillen hämmerte sechszehn Sekunden vor Ablauf der Überzahl zum 5:1. Nick Rabe versenkte knapp 90 Sekunden später zum 6:1, im Gegenzug versenkte Lars Wegener zum 6:2. Essen bemühte sich Anschluss zu bekommen, die Bears zeigten sich in der Situation aber sehr bissig. Und dann hatten sie noch das Glück des Tüchtigen, aber auch eine etwas verschlafenen Essener Defensive. Nick Rabe stand allein vor dem Essener Tor, wurde mit einem langen Pass von Pascal Mackenstein angespielt. Rabe hielt nur den Schläger rein und versetzte Essens Goalie zum 7:2. Ein Blitzangriff über Dustin Diem und Wasja Steinborn vollendete Daniel Schopp, in dem er den Goalie ausspielte zum 8:2. Aber die Gäste gaben nicht auf und verkürzten nach einem Freistoß zum 8:3. Eine Minute späte versenkte Pascal ein Solo zum 9:3 oben rechts in den Winkel. Das war auch der Schlusspunkt in der sehr fairen Partie und gute Spiel.