Sind aller guten Dinge sechs?

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Nach fünf Spieltagen stehen die Rostocker Nasenbären in der Skaterhockey-Bundesliga noch mit leeren Händen da und auch die Auswärtstour ins „Hochland“ nach Lüdenscheid verspricht, von den äußeren Umständen her, kaum geeignet, den Nordlichtern ihre ersten Punkte zu verschaffen. Obwohl die Highlander die aus der letzten Saison gewohnte Dominanz noch etwas vermissen lassen und die letzten beiden Auswärtspartien knapp verloren, scheinen die Rollen auch vor diesem Auftritt der Rostocker in der Fremde klar verteilt. Sowohl gegen Krefeld beim 5:6 als auch zu Gast in Ahaus mit einer 2:4-Niederlage ließen die Sauerländer am Ende vielleicht wichtige Punkte liegen und sind daher sicher am kommenden Spieltag gegen die Nasenbären besonders motiviert, dem eigenen Anspruch entsprechende Taten folgen zu lassen.

Besonders die verspielte 5:2-Führung gegen die Skating Bears, die man im letzten Drittel unnötig noch aus der Hand gab, wird Trainer Norbert Krause hinter der Bande sicher geärgert haben. Man kann also davon ausgehen, dass seine Schützlinge vor heimischem Publikum sicher alles daran setzen werden, Fans und Trainer mit einer engagierten Leistung milde zu stimmen und sich die Sympathien zurückzuerkämpfen.

Bislang selbst noch sieg- und punktlos hoffen die Nasenbären, am Samstag wenigstens acht Feldspieler plus Torhüter auf den Court bringen zu können – das wäre schon ein kleiner Erfolg. Mit dem zur Verfügung stehenden Personal möchte man am Wochenende an das zuletzt in Duisburg über zwei Drittel gezeigte anknüpfen und durch „Defensiv-Taktik mit Köpfchen“ sein Heil im Vermeiden von Gegentoren suchen.


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