Sieglos gegen starke Panther

Da war mehr drinDa war mehr drin
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In der Skaterhockey-Bundesliga mussten die Rostocker Nasenbären eine 5:11-Niederlage gegen die Bissendorfer Panther hinnehmen.

Mit frühem Forechecking und aggressiver Verteidigung ließen sie den Hausherren kaum Raum, sich zu entfalten und ins Spiel zu kommen. Bereits früh in der Begegnung hatte Felix Thomas im Kasten der Nasenbären so wesentlich mehr zu tun als ihm lieb sein konnte. Und so stand es zur ersten Pause bereits 0:3.

Im Mittelabschnitt waren erneut die Gäste die spielbestimmende Mannschaft und schossen folgerichtig durch Patrick Baude (24.) ihr viertes Tor. Der erste Treffer der Nasenbären hatte bis dahin fast eine halbe Stunde auf sich warten lassen, als ein langer Pass von Nasenbären-Kapitän Paul Paepke James Trevena-Brown in der Spitze erreichte und dieser seinen Konter sehenswert zum 1:4 verwandelte. Auch nun stand der Rostocker Schlussmann wieder im Fokus, vereitelte er doch mit Glanzparaden im Minutentakt ein weiteres Enteilen der Raubkatzen. Doch er allein konnte es natürlich nicht richten, und so hielt seine Gegenwehr nur bis zum 1:6, durch Kristian König. Markus Köppl (38.) und Stephan Nebel (40.) besorgten dann noch den 1:8-Pausenstand, was nichts Gutes für die letzten 20 Minuten zu verheißen schien.

Dass die Nasenbären immer für eine Überraschung gut sind und im Skaterhockey immer noch etwas möglich ist, zeigten die Hausherren im letzten Drittel. Obwohl Alexander Jenjahn, der nun das Rostocker Gehäuse hütete, zunächst noch die Treffer acht und neun, durch Markus Köppl (41.) und Kapitän Tim Lücker (43.), hinnehmen musste, kamen die Ostseestädter nun endlich etwas besser ins Spiel. Die Gäste schalteten ob des komfortablen Vorsprungs einen Gang zurück, und die Mecklenburger wurschtelten durch Jörn Rydin (49.) den Ball zum 2:9 ins Tor. Den dritten Treffer steuerte dann der frischgebackene Vater unter den Nasenbären, Jürgen Brümmer (52.), bei. Als dann Kapitän Paul Paepke in der 55. Minute gar das 4:9 markierte, witterten die Zuschauer und Fans auf den Tribünen noch einmal so etwas wie Morgenluft. Diese Hoffung erstickten die Gäste, in Person von Jan Dierking (56.) und Markus Köppl (56.) jedoch mit einem Doppelschlag, im Keim und besiegelten das Schicksal der Nasenbären am heutigen Spieltag. Den Ehrentreffer für die Hausherren netzte Jörn Rydin zum 5:11-Endstand ein.


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