Siegesserie beendet

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Die SG Langenfeld Devils unterlagen in der Skaterhockey-Bundesliga mit 3:6 (0:0, 1:3, 2:3) bei den Hot Chilis Kollnau. Nach zuletzt drei Siegen in Folge kehrt nun ein wenig Ernüchterung bei den Teufeln ein.

Kollnau hatte die ersten drei Spiele verloren und hoffte nun auf einen Heimsieg gegen die Aufsteiger aus Langenfeld. Die Breisgauer setzten viel Vertrauen in ihren Heimvorteil, denn ihr Spiel ist optimal auf die Umstände des sehr kleinen Spielfeldes angepasst. Dementsprechend selbstbewusst traten die Gastgeber auf und dominierten das erste Drittel des Spiels. Die Devils schienen zunächst etwas überfordert und konnten sich glücklich schätzten, dass die Defensivleistung, zusammen mit vielen glänzenden Paraden im Tor durch Sascha Stand, zum 0:0-Pausenstand ausreichten.

Im zweiten Drittel nahmen sich die Teufel dann zunächst selber aus dem Spiel. Etliche Strafzeiten dezimierten die Devils immer wieder. Zeitweise setzten sich die Gastgeber in der Hälfte der Langenfelder fest und stellten deren Tor unter Dauerfeuer. Drei Tore für die Hot Chilis waren der Lohn der Mühen für die Breisgauer. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Jost Henke keimte jedoch auch bei den Devils ein wenig Hoffnung auf, doch noch Punkte aus Süddeutschland entführen zu können. Vereinzelt hatte Langenfeld sogar richtig gute Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben.

Im Schlussabschnitt musste Sascha Stand, trotz fehlerfreier Leistung, zunächst zweimal hinter sich greifen. Erst in den letzten zehn Minuten schienen sich die Devils mit dem kleinen Spielfeld arrangiert zu haben. Die Spielverhältnisse veränderten sich nun zugunsten der Langenfelder, die wie ausgewechselt aufspielten und trotz des 5:1 noch nicht aufgegeben hatten. Das Spiel nahm jetzt auch an Härte zu, nun nahmen jedoch die Gastgeber vermehrt auf der Strafbank platz. Das Überzahlspiel der Devils resultierte in vielen Torchancen die jedoch meist kläglich vergeben wurden. Das Fehlen von Durchschlagskraft in der Offensive machte sich nun bemerkbar. Kurt de Giorgi, Roberto Maiellaro (beide krank), Giacomo Cannoni (verbringt ein Praktikum im Ausland) und Kay Braun (Verletzt) wurden schmerzlich vermisst. Nur dem derzeitigen Top-Scorer der Devils, Robert Heimann, war es vergönnt den Ball im Tor des Gegners unterzubringen. Nach dem zwischenzeitlichen 6:2 durch Kollau war es wieder Heimann, der mit dem 6:3 mehr als Ergebniskosmetik betrieb. Schließlich entscheidet bei Punktgleichheit der direkte Vergleich über den Tabellenplatz.

In der Liga müssen sich die Teufel als nächstes gegen Schwabmünchen (derzeit Dritter) beweisen. Der erste Bully ist am Sonntag, 27. April, um 16 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Vorher wartet am Samstag noch das Pokalspiel bei der Zweitvertretung von Willich (Landesligist) auf die Devils.