Sieg und Niederlage in SüddeutschlandLangenfeld Devils

Sieg und Niederlage in SüddeutschlandSieg und Niederlage in Süddeutschland
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TSV Schwabmünchen Mammuts – SG Langenfeld Devils 11:8 (5:1, 3:4, 3:3)

Mit lediglich 10 Feldspielern sind die Langenfeld Devils in das anstrengende Doppelspielwochenende aus dem Rheinland gestartet. Am Samstag erwischten die Teufel gegen den TSV Schwabmünchen Mammuts zunächst den besseren Start. In einer intensiv geführten Partie mit reichlich Torchancen auf beiden Seiten brachte Moritz Matzkies seine Mannschaft zunächst in Führung. Kurz darauf galeng den Bayern der Ausgleich, der auf die Gäste scheinbar eine lähmende Wirkung hatte. Die Hausherren konnten ohne große Gegenwehr vier weitere Treffer zum 1:5-Pausenstand aus Sicht der Teufel nachlegen.

Nach einer deutlichen Kabinenansprache durch Trainer Thomas Schütt waren die Devils wie ausgewechselt: Bis zur 34. Spielminute schafften die Langenfelder durch Treffer von Tristan Krause, Christoph Hermes, Henrik Hermes und Moritz Matzkies den Ausgleich zum 5:5. Die Schwabmünchner, die sich nach einer taktischen Umstellung wieder aufraffen konnten, antworteten wiederum mit drei Toren zum 8:5.

Kurz nach Wiederbeginn legten die Gastgeber zum 9:5 und 10:5 nach. Die Rheinländer gaben sich nicht auf und kamen nochmals durch einen Doppelpack von Christoph Hermes auf 10:7 heran. Die kurz aufkeimende Hoffnung auf eine erneut erfolgreiche Aufholjagd wurde in der 55. Spielminute durch das 11:7 der Mammuts zunichte gemacht. Zwar konnte Moritz Matzkies nochmals eine Minute später nachlegen, am Ausgang der Partie änderte dies nichts mehr. Trotz eines respektablen 8:11-Ergebnisses überwog bei den Devils zunächst eher die Enttäuschung – es wäre sicherlich mehr möglich gewesen, wenn man im ersten Drittel die zweite Hälfte nicht so verschlafen hätte.

SV Winnenden Fastbreakers – SG Langenfeld Devils 4:13 (0:1, 1:4, 3:8)

Mit müden Beinen vom Vortag begann die Partie in Winnenden zunächst schleppend aus Sicht der Langenfelder. Trotz optisch leichter Überlegenheit dauerte es – auch aufgrund der sehr defensiv eingestellten Gastgeber – bis zur 20. Spielminute, ehe Moritz Matzkies zum ersten Mal für seine Mannschaft vorlegte.

Im zweiten Drittel nahm das Spiel der Teufel nun deutlich an Fahrt auf, Viktor Uhl erzielte in der 24. Spielminute das 2:0. Winnenden antwortete kurz darauf zwar mit dem Anschlusstreffer, Christoph Hermes, Viktor Uhl und Tristan Krause sorgten für eine beruhigende 5:1-Führung vor der zweiten Drittelpause.

Im letzten Drittel schwanden die Kräfte der aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber. Bis zur 43. Spielminute erhöhten Kapitän Tommi Melkko, Moritz Matzkies und Niklas Simon auf 8:1. Dem 2:9 der Fastbreakers folgten weitere Treffer durch Henrik Hermes, Tommi Melkko, Christoph Hermes und Moritz Matzkies. Die Heimmannschaft durfte zwar bis zum Spielende noch zwei Mal jubeln – Tristan Krause hatte zwischenzeitlich das 3:13 erzielt – am Ende stand aber ein deutlicher und verdienter 13:4-Sieg für die SGL Devils auf der Anzeigetafel.

Für die SG Langenfeld Devils geht es nun in die finale Phase der Saison. Am Sonntag, 7. September, steht zunächst das Hinspiel bei den Bockumer Bulldogs an, ehe zwei Wochen später die Bockumer zum Rückspiel nach Langenfeld reisen. Das Saisonfinale steigt dann am 11. Oktober in der Landeshauptstadt gegen die Düsseldorf Rams. Wie eingangs erwähnt, kämpfen die Teufel um den dritten Platz in der Abschlusstabelle, was für den Aufsteiger ein mehr als optimales Saisonergebnis darstellen würde.