Sieg bei Zweitliga-HeimpremiereSauerland Steel Bulls

Sieg bei Zweitliga-HeimpremiereSieg bei Zweitliga-Heimpremiere
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Den Sauerländern merkte man die Nervosität beim ersten Heimauftritt förmlich an. Leider kam es immer wieder zu Abspielfehlern im Aufbauspiel oder zu Fehlern in der Deckungsarbeit. So brachte man Krefeld immer wieder ins Spiel und lud sie zu schnellem Konterspiel ein. Eigene Chancen wurden leider reihenweise vergeben. In der vierten Minute gab es die erste Strafe gegen die Bulls, konnten diese jedoch schadlos überstehen. Ruhe brachte dies hingegen nicht. Goalie Sven Dual musste alles aufbieten um den Rückstand zu verhindern. In der achten Minute hatte er jedoch keine Chance. Dominik Untorf schloss einen Konter durch die Mitte eiskalt zum 0:1 ab. Es dauerte lange sich von diesem Schock zu erholen. Erst in der 15. Minute ergab sich etwas Zählbares. Petr Sinagl traf per Schlagschuss von der linken Seite zum 1:1-Ausgleich. Danach Glück für die Sauerländer, Lattentreffer Krefeld. Bei 17:35 Jubel für die Sauerländer. Nils Bohle konnte den Torwart von Krefeld mit einem Schuss fast von der Grundlinie überlisten und die 2:1-Führung erzielen  Eine angezeigte Strafe gegen Krefeld entfiel. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Mit der Führung im Rücken kamen die Sauerländer etwas konzentrierter aus der Pause. Nach drei Minuten ergab sich die erste Überzahlsituation. Die Steel Bulls zogen ein Powerplayspiel auf. Petr Sinagl wurde hervorragend frei gespielt und konnte von der rechten Seite „einnetzten“. 3:1. Allerdings konnte man sich nicht lange ausruhen. Bereits 30 Sekunden danach gab es eine Strafzeit gegen die Bulls. Krefeld nutzte bereits nach 41 Sekunden diese Überzahl  nach einem Freistoß zum 3:2. Torschütze war Dennis Wilson. Danach rückten die Torleute wieder in den Mittelpunkt. Torchancen auf beiden Seiten. In der 33. Spielminute konnte Felix Neuendorf einen Konter –zusammen mit Nils Bohle- zum 4:2 abschließen. Diese 2-Tore-Führung hielt leider wieder nicht lange. Bereits in der 35. Spielminute schloss Maximilian Wilk einen Konter zum 4:3 ab. Danach tat sich nicht mehr viel.

Druckvoll kam aus der Kabine zurück. Bereits nach zwei Minuten konnte Sven Johannhardt ein Solo über die linke Seite zum 5:3 abschließen. Erneute entfiel eine angezeigte Strafe gegen Krefeld. Nur 14 Sekunden (!) später verkürzte Crefeld im direkten Gegenzug erneut. Jens Meinhardt traf völlig frei und schob den Ball an Sven Dual vorbei ins Tor. Die Sauerländer konnten diesmal schnell reagieren. In der 45. Minute traf Nils Bohle mit einem sehenswerten Rückhandschlenzer zum 6:4.  Der Treffer gab aber leider wieder keine Ruhe. Krefeld konnte erneut verkürzen.  Maximilian Wilk konnte erneut Sven Dual überwinden. 6:5.  Krefeld drückte weiter. Die Steel Bulls konnten dem Druck Stand halten und konnten in der 54. Minute erneut treffen. Mirko Reinke traf per Nachschuss – trotz Protesten der Bears wegen angeblichen Handpass. Zwei Minuten später gab es eine Strafe gegen Krefeld. Erneut wurde Petr Sinagl hervorragend frei gespielt und dieser traf aus der Mitte zum 8:5.  In der 58. Minute ein wenig Aufregung. Nils Bohle und Jan Reiners tauschten ein paar „Nettigkeiten“ aus und wurden mit jeweils einer Fünf-Minuten- Strafe „belohnt“. Nach einem Ballverlust kam Krefeld noch einmal heran. Florian Untorf konnte auf 8:6 verkürzen. Nur 30 Sekunden später gab es eine neuerliche Strafe gegen Krefeld. Diese konnte durch Christian Hommel zum 9:6 genutzt werden. 13 Sekunden vor Schluss noch eine Strafe gegen die Sauerländer. Es passierte jedoch nichts mehr.

Der Sieg der Sauerländer ist verdient, zeigt aber auch dass  noch eine Menge Arbeit vor den Bulls steht. Bestnoten verdiente sich Petr Sinagl als dreifacher Torschütze und Goalie Sven Doual mit vielen Paraden.