Schwache Raketen in Duisburg mit 2:9 abgeschossen

Schwache Raketen in Duisburg mit 2:9 abgeschossenSchwache Raketen in Duisburg mit 2:9 abgeschossen
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„Das war die wohl schlechteste Leistung der vergangenen Jahre. Und dabei kann man keinen Mannschaftsteil ausnehmen. Das war tatsächlich kläglich“, kommentierte der spürbar verstimmte SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher. Alles, was die die Rockets für das Derby in Duisburg vorgenommen hatten, blieben sie schuldig. Zuweilen unglücklich im Tor, löchrig in der Defensive und harmlos im Angriff – so kann man in Duisburg selbstredend nicht bestehen. Dabei hätten die Rockets noch nicht einmal eine Glanzleistung zeigen müssen, um etwas Zählbaren mit nach Essen zu bringen. „Duisburg war bestenfalls durchschnittlich – und das ist es, worüber ich wirklich sauer bin. So dürfen wir uns nicht präsentieren, das kann nicht unser Anspruch sein“, erklärte Böttcher.

Doch weil die Raketen von Beginn an völlig von den Rollen waren, lagen sie bereits nach dem ersten Drittel hoffnungslos mit 0:5 zurück. Zwar gewannen sie den Mittelabschnitt dann mit 2:1, doch das lag nicht an einer eigenen Leistungssteigerung, sondern es unterstreicht nur, wie anfällig die Duisburger eigentlich waren. Trotz allen Unmuts über den eigenen Auftritt bringt es den Rockets jetzt nichts, die Fassung zu verlieren. „Wir müssen uns jedoch kolossal steigern, und jeder einzelne ist angesprochen, sein Bestes dafür zu geben“, unterstreicht Thomas Böttcher.

Denn am kommenden Sonntag (12.30 Uhr) steht die Partie beim derzeitigen Tabellendritten Menden Mambas an: „Und wenn wir auch dort verlieren“, so Böttcher, dann müssen wir uns mit der Qualifikation für die künftig eingleisige Bundesliga erst einmal nicht mehr beschäftigen.“