Schwabmünchen bezieht noch einmal Stellung

TSV SchwabmünchenTSV Schwabmünchen
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Hohe Wellen schlug die abgebrochene Bundesligapartie vor zwei Wochen zwischen dem HC Köln-West und dem TSV Schwabmünchen. Während sich beide Vereine und der Verband ruhig und sachlich bemühten, die Vorfälle die zum Abbruch der Partie führten zu ermitteln und die Konsequenzen daraus zu ziehen, schien die Skaterhockeywelt aus den Fugen zu geraten. Im Forum auf der offiziellen Verbandshomepage wurde zuerst der TSV Schwabmünchen beleidigt, da aber aus dem Lager der Mammuts keine große Reaktion folgte, wurde plötzlich auf den HC Köln-West geschossen. Immer als Zielscheibe diente die ISHD und vor allem deren Vorsitzender Ingo Goerke. Als dann weitere Spieler und Offizielle mit teils obskuren Vorwürfen angegriffen wurden, nahm die ISHD die sonst beliebte und niveauvolle Diskussionsplattform aus dem Netz.

Der Auslöser des Ganzen war eigentlich ganz harmlos: In der 48. Minute der Partie zwischen dem Meister und Europacupsieger Köln und den Mammuts wollte Schwabmünchens Dominik Hägele einen Schuss blocken, bekam den Ball unglücklich an den Kopf und zog sich eine stark blutende Platzwunde zu. Ein Kölner Spieler ließ sich dann dazu hinreißen, Hägele zu verspotten. Dies führte zu einem kurzen Handgemenge zwischen den beiden, welches aber schnell von einem Schiedsrichter beendet wurde. Schwabmünchens Matthias Batscheider hatte jedoch wenig Verständnis für das äußerst unsportliche Verhalten der Kölner und machte dies mit Hilfe seiner Fäuste deutlich. Zu diesem Zeitpunkt waren schon die ersten Zuschauer auf dem Spielfeld, die kurz nach Hägeles Schubser das Feld stürmten. Auch Verbandsvorsitzender Ingo Goerke betrat im Verlaufe der aus diesen Vorfällen beruhenden Spielpause das Spielfeld, wozu er als Offizieller bestimmungsgemäß in einer Spielpause immer bevollmächtigt ist. „Im Nachhinein war das ungeschickt von mir“, erklärt Goerke, denn dadurch hat er sich für einige User im Forum zur Zielscheibe gemacht, unter anderem wurde im Parteilichkeit zu Köln vorgeworfen. „Auch wenn die ISHD in Köln sitzt, diese Vorwürfe sind absurd“, stellt sich Schwabmünchens Abteilungsleiter Marcus Kruppe auf die Seite des erbandschefs.

Im Prinzip ist nicht wirklich viel passiert. Ein Spiel geriet aus den Fugen, Vereine und Verband versuchen alles in Ruhe und mit Umsicht zu regeln, doch einige „Brandstifter“ versuchten die Parteien gegeneinander aufzuhetzen. „Das Ganze hat mit unter dazu geführt, dass mehr Chaos entstand. Wir haben sogar einen Rechtsanwalt mit der Wahrung unserer Interessen in diesem Fall beauftragt“ schüttelt Marcus Kruppe den Kopf. Den Kontakt mit den Anwalt lobte Ingo Goerke „Herr Dr. Brexel argumentierte sachlich und höflich.“
Nun macht sich der Verband an die Aufarbeitung der Vorfälle. Da Schwabmünchen aus bekannten Gründen das angesetzte Wiederholungsspiel nicht antrat, wurde die Partie gegen Schwabmünchen gewertet. Der Abteilungsleiter Marcus Kruppe und der Verbandsvorsitzende Ingo Goerke haben sich am letzten Dienstag auch zu einem persönlichen Gespräch in Augsburg getroffen und in einem sehr freundlichen und konstruktiven Gespräch alle Ereignisse nochmals gemeinsam besprochen und den Sachverhalt in völliger Übereinstimmung abschließend bewertet.

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