Schon um 14 Uhr gegen Heilbronn

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Am kommenden Sonntag, 8. Juni, empfangen die Uedesheim Chiefs das bisher punktlose Tabellenschlusslicht der 1. Skaterhockey-Bundesliga Süd, die Dragons Heilbronn, im „Chiefs Garden“. Das Spiel wurde aufgrund der Fussball-EM kurzfristig auf 14 Uhr vorverlegt.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge wollen die Chiefs natürlich auch gegen die bisher harmlosen Dragons gewinnen, ihre Serie ausbauen und sich damit weiter in den oberen Tabellenregionen festsetzen. Neun direkte Duelle gab es in der Vergangenheit zwischen den Dragons und den Chiefs. Seit 2004 spielt man gemeinsam in der Bundesliga, Niederlagen gab es für Uedesheim nur 2005 (zu Hause) und 2006 (auswärts). Das Hinspiel in dieser Saison konnten die Chiefs ungefährdet mit 11:2 in Heilbronn gewinnen.

Überhaupt scheinen die Dragons in diesem Jahr nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nationalspieler Michael Häfele, der nur vier Spiele bestreiten konnte und dennoch mit sieben Punkten noch zweitbester Scorer seines Teams ist, den Abstieg kaum noch verhindern zu können. Im letzten Jahr legte man einen tollen Schlussspurt hin, rettete sich in die Play-downs und konnte dort einen 2:1-Seriensieg gegen Iserlohn feiern.

Auch in dieser Saison ist für die Dragons noch alles drin – Bräunlingen hat seinerseits bisher auch nur zwei Punkte auf dem Habenkonto – aber die Hotdogs konnten ausgerechnet diese beiden Punkte in Heilbronn einfahren. Dazu scheint Dragons-Topscorer Alex Weiss, der im letzten Jahr 27 Tore und insgesamt 43 Punkte vorweisen konnte, weit weg von seiner Topform zu sein. Nur zehn Treffer gelangen ihm in neun Spielen, zu wenig um ein Team im Alleingang zu retten.

Chiefs-Coach Peter Schrills schätzt die Ausgangslage wie folgt ein: „Klar braucht Heilbronn dringend Punkte, aber die müssen sie ja nicht unbedingt bei uns holen.“ Alles andere als ein Sieg gegen das Schlusslicht wäre am Sonntag eine Enttäuschung für die Chiefs, gleichwohl man in Uedesheim bekannt dafür ist, gerne auch mal angeschlagenen Gegnern wieder zurück auf die Beine zu helfen.

Das soll am Sonntag natürlich nicht passieren, deshalb wollen die Chiefs wie schon in der letzten Woche gleich von Beginn an Druck machen und die Gäste mit drei Reihen unter Dauerbeschuss nehmen. Fehlen wird gegen Heilbronn nur Verteidiger Pawel Michalowski, der einen Bänderanriss im Knöchel zu beklagen hat und damit ein bis zwei Wochen pausieren muss. Dafür hoffen die Chiefs, am Sonntag ein neues Gesicht erstmals offiziell auflaufen lassen zu können. Malte Bergstermann heißt der Stürmer, der zuletzt in Dinslaken neben Sebastian Leverenz auf Puckjagd ging und der nach zwei Trainingswochen nun fit für den Spielbetrieb sein sollte. „Klar, Puck und Ball, das sind zwei verschiedene Welten“, so Peter Schrills, „aber er ist mittlerweile soweit, dass wir ihn einsetzen und als Verstärkung ansehen können. Guten Spielern fällt der Umstieg nicht so schwer.“

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