Schnelle Bears bringen Ducks ins Wanken

Schnelle Bears bringen Ducks ins WankenSchnelle Bears bringen Ducks ins Wanken
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Die Bears gingen wie gewohnt in eigener Halle mit Vollgas nach vorne, erspielten sich schnell ein paar gute Chancen. Duisburg versuchte es mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Beide Teams blieben zunächst ohne Erfolg. Das änderte sich in der vierten Minute als Dennis Holthausen mustergültig Max Zillen auf die Reise schickte, der dem Duisburger Goalie, Rene Hippler, keine Chance ließ. Duisburg versuchte nun besser ins Spiel zu kommen hatten aber Probleme gegen die gut gestaffelte Krefelder Abwehr. In der achten Minute war es dann ein Doppelschlag für die Ducks, der den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf stellte. Zunächst netzte Paul Fiedler nach einem Fehlpass an der Mittellinie unhaltbar für Steffen Müller ein und nur dreißig Sekunden später  schoss Markus Bak aus der Halbdistanz ins Krefelder Tor. Danach war die Ordnung in der Defensive der Bears etwas weg. Chancen gab es nun  auf beiden Seiten sehr gute. Beide Teams konnten in der recht fairen Partie je eine Überzahlsituation nicht nutzen.

Die Bears mussten noch wenige Sekunden in Unterzahl überstehen, erkämpften aber ein Bully vor dem Duisburger Tor und konnten danach komplett weiter spielen und hatten gleich eine hochkarätige Chance, aber der Kracher landete nur am Pfosten. In der 26. Minute mussten die Bears dann erneut in Unterzahl agieren. Duisburg machte kurzen Prozess und versenkt nach nur sechszehn Sekunden zum 1:3. Die Bears behielten aber ihre Linie bei, bekamen das Spiel wieder besser in den Griff. In der 36. Minute hämmerte Tim Gregorie den Ball aus der zweiten Reihen oben links in den Winkel zum 2:3. Eine Überzahlsituation kurz darauf ließen die Skating Bears ungenutzt. So ging es mit einem 2:3 und einer leichten Überlegenheit der Bears in die zweite Pause.

Auch das dritte Drittel begann sehr rassig. Die Ducks machten den Eindruck als wären sie etwas platt, spielten viele Bälle nur noch raus, fuhren seltene Konter, die aber sehr gefährlich, wie in der 48. Minute als Dominick Thum den schönen Konter vollstreckte. Aber wie schon in der Vorwoche gaben die Bears nicht auf. Harald Holthausen sagte bereits in der zweiten Pause: „Jetzt kommt unser Drittel.“ Und die Bears bissen, kämpften und kamen durch einen Schuss von Dennis Holthausen in Baseball-Manier zum 3:4 Anschlusstreffer. Nun attackierten die Skating Bears das Tor von Rene Hippler pausenlos, der aber wie schon in den ersten beiden Dritteln grandios hielt. Doch in der 57. Minute war er machtlos als Dennis Holthausen auf Sebastian Müller auflegte und er mit der Rückhand zum mehr als verdienten Ausgleich einnetzte. Nun wollten die Bears noch den zweiten Punkt, stellten auf zwei Reihen um, schafften aber den Siegtreffer nicht mehr.