Schlechtes Mitteldrittel kostet den Sieg

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Nach dem Sieg gegen Kaarst kamen die Skating Bears mit breiter Brust in die Ruhrmetropole. Man wollte es, wie gegen Kaarst, schaffen, mit dem Gegner den Tabellenrang zu tauschen. Doch am Ende unterlag der Crefelder SC in der Skaterhockey-Bundesliga den Rockets Essen mit 6:8 (3:1, 0:6, 2:1).

Wie vermutet startete Christian Kramer im Tor der Bears und zeigte im ersten Drittel, dass er mehr als nur Backup-Goalie ist. Die Rockets schossen aus allen Lagen, aber der Schlussmann der Bears konnte den Ball immer kurz vor der Linie stoppen. Die Bears gingen ein hohes Tempo in der kleinen Halle, machten gutes Forechecking und waren immer direkt am Mann. Es dauerte elf Minuten, bis das erste Tor fiel, allerdings auf Seiten der Hausherren. Der Ball kullerte Christian Kramer durch die Schoner zum 1:0 für die Rockets. Doch die Bears waren unbeeindruckt, denn keine 50 Sekunden später wurde die Führung durch Wasja Steiborn wieder egalisiert. 1:1 nach zwölf Minuten.

Jetzt waren die Bears am Drücker und zeigten, dass sie gutes Hockey spielen können. Michael Reinberg war es dann, der kurz nach dem Ausgleich die erste Führung für die Bears erzielte. Keine Minute später mussten die Rockets in Unterzahl aufs Feld. Mit viel Ruhe und Übersicht machte Dennis Holthausen dann das 3:1 im Powerplay. Das war auch gleichzeitig der erste Pausenstand. Alles lief nach Plan für die Mannen um Fabian Peelen.

Im zweiten Drittel wollte man da anknüpfen, wo man im ersten Drittel aufgehört hatte, doch alles kam anders. Die Bears hörten phasenweise auf mitzuspielen. Sie ließen die Rockets ihr Spiel aufziehen und so konnten die Hausherren binnen vier Minuten das Spiel auf 3:3 ausgleichen. Doch dem

nicht genug. Am Ende des zweiten Abschnittes stand es 3:7 aus Sicht der Bears. 6:0 konnten die Essener das zweite Drittel für sich entscheiden. Was war da los? Ratlosigkeit beim Trainer und den Offiziellen. In der Kabine versuchte man schnell, Ursachenforschung zu betreiben. Man schwor sich nochmal ein und wollte sich nicht abschlachten lassen.

Und als wenn die Jungs den Schalter wieder umgelegt hätten, spielten sie wieder Hockey. Steffen Müller stand im letzten Drittel für den trotz der sieben Gegentore gut spielenden Christian Kramer im Tor. Die Bears waren jetzt wieder nah am Mann und versuchten, zum Torerfolg zu kommen. Es dauerte etwas, aber dann klappte es doch. Sebastian Eloo mit seinem ersten Saisontreffer zum 4:7. War hier noch was drin? Die Bears versuchten alles um zu weiteren Treffern zu kommen. Dieses Vorhaben wurde aber erstmal mit dem achten Treffer der Rockets gedämpft. Doch kein Anzeichen von Aufgabe der Bears. Noch zehn Minuten stand auf der Uhr da machte der nächste Spieler in den Reihen der Bears sein erstes Saisontor. Tim Kranenbroeker mit dem 5:8-Anschluss. Drei Tore in knapp fünf Minuten? Das ist schaffbar im Skaterhockey. Noch drei Minuten und der nächste Bears-Spieler mit seinem ersten Saisontor. Alex Kiener konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen und netzte zum 6:8 ein. Noch zwei Minuten. Die Bears setzten alles auf eine Karte und nahmen ihren Goalie zwecks eines weiteren Feldspielers vom Feld. Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt. Aufgrund eines katastrophalen zweiten Spielabschnittes konnte man keine Punkte mitnehmen.

Nächste Woche gastieren die Panther aus Bissendorf in Krefeld. Nach der 0:9-Schlappe aus dem Hinspiel haben die Jungs etwas gut zu machen. Danach muss man nach Duisburg, ehe man in die

Sommerpause geht.

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