Schlechte Aussichten für die Bremerhaven WhalesBremerhaven Whales

Schlechte Aussichten für die Bremerhaven WhalesSchlechte Aussichten für die Bremerhaven Whales
Lesedauer: ca. 1 Minute

Während die Whales am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, haben die Duisburg Ducks in der Schweiz um den Europapokal gespielt und belegten dort am Ende von zwölf Teams den neunten Platz. Gegen die Bremerhavener wollen die Duisburger, die aktuell den fünften Tabellenplatz belegen,  mit Sicherheit wieder besser abschneiden. Dass ihnen das auch gelingen wird, ist nicht sehr unwahrscheinlich, denn dafür gibt es einige gute Gründe.

Im Hinspiel am 4. Mai hielten die Whales vor heimischem Publikum zwar bis zur 20. Spielminute ein 3:3, danach konnten sie dem Druck des Rekordmeisters aber nicht mehr Stand halten und verloren das Spiel letztendlich deutlich mit 7:15. Ein weiterer guter Grund für einen Heimsieg der Duisburger dürfte die weiterhin angespannte personelle Lage bei den Bremerhaven Whales sein. Christoph Thewald und Rouven Krieg fallen weiter verletzungsbedingt aus. Martin Michna hat nach seiner Verletzung das Training in dieser Woche zwar wieder aufgenommen, doch hinter seinem Einsatz am Sonnabend steht  noch ein dickes Fragezeichen.

Das Sportgericht der ISHD hat Bennet Lütjen, nach seiner roten Karte aus dem Spiel bei den Rhein Main Patriots, neben einer Geldstrafe eine Sperre von vier Spielen aufgebrummt. Das bedeutet, dass er der Mannschaft in Duisburg und auch in den beiden darauf folgenden Auswärtsspielen in Uedesheim und Augsburg fehlen wird. Zu guter Letzt müssen die Whales in den beiden kommenden Spielen auch auf Michael Fendts Unterstützung verzichten, da er mit seiner Familie in den wohlverdienten Jahresurlaub gefahren ist.

Alles in allem also momentan ganz schlechte Aussichten für die Seestädter. Ein Punktgewinn in Duisburg würde da schon einer kleinen Sensation gleichkommen.