Samurai auch im Rückspiel kein Stolperstein

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Auch im Rückspiel in der IT-Consulting-Arena wurden die Samurai Iserlohn nicht zum unliebsamen Stolperstein für die Highlander Lüdenscheid. Nach dem 10:5-Hinspielerfolg feierten die „Schotten“ auch am Samstag einen Sieg und gewannen in der Skaterhockey-Bundesliga mit 10:3.

Die Chronologie des sechsten Saisonerfolges der Bergstädter war diesmal eine der etwas anderen Art. Gegen im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen verbesserte „Schwertkämpfer“ ergab sich vom ersten Bully an ein flottes, weil auf beiden Seiten rassig geführtes Spiel mit hohem Tempo. Und: Das zweite Derby binnen eines Monats kam anfangs auffällig kurzweilig daher, es dauerte ganze elf Minuten, bis die Strafzeit gegen Iserlohns Brüggenschmidt für die erste Spielunterbrechung überhaupt sorgte. Kurz nach Ablauf der Strafe klingelte es im Kasten des zunächst guten Stefaniszin-Vertreters Mohr: Novak verwertete ein Bialke-Zuspiel zur Highlander-Führung, eine Minute später erhöhte Lang auf 2:0.

Unnötige Zeitstrafen gegen Krause, Svejda und Dove nutzten die Gäste indes ebenso konsequent: Jeweils in Überzahl sorgte Poerschke für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Zweifel an einer möglichen Überraschung im Kreisderby erstickten Elzner nach guter Dmitriev-Vorarbeit, Linke im Fallen und Svejda (2) mit ihren Treffern jedoch sofort im Keim. Einziger Misston: Beim 5:2 musste Linke nach gelber Karte für zehn Minuten auf die Strafbank. Und es sollte nicht der einzige Karton an diesem Tag bleiben, denn: Nachdem Engel und Poerschke aneinander geraten waren, bereits vom Schiri-Gespann Buss/Kardas eine Strafe angezeigt wurde, streckte Poerschke Engel per Stockschlag nieder, Dmitriev rächte sich für seinen Kollegen und brachte seinerseits den Samurai zu Boden. Schymainski sprang kurzerhand noch auf den nun am Boden liegenden Poerschke. Großes Getümmel, viel Unruhe – es dauerte bis weit in die Pause hinein, bis die Referees entschieden, kaum ein Zuschauer hatte es vor lauter Spannung gewagt, die Halle zu verlassen, bis die Strafen gefällt waren: Rot für Poerschke, Rot für Dmitriev, 2+2 Minuten versehentlich für Bialke statt Engel, keine aber für Schymainski. Insgesamt also noch „Schwein“ gehabt.

Mit zwei gegen zwei ging es ins letzte Drittel. Ein Augenschmaus für den gemeinen Betrachter, wie erst Svejda und Schymainski, dann Elzner und Novak die jeweiligen Iserlohner Doppel vernaschten, später dann Novak, Linke, Balasz und Svejda die Schlusspunkte setzten.


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