Samstag zuhause gegen Essen – Sonntag auswärts in Krefeld

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Die Mannschaft um Jan Opial hat sich gut von der Auftaktniederlage erholt und konnte schon auf der Rückfahrt im Bus wieder lachen und erste Analysegespräche führen.

Jetzt geht es um erreichbare Punkte, denn nur die größten Optimisten hatten von einem Punktgewinn beim deutschen Meister geträumt. Dennoch bleibt in der Anfangsphase der neuen Spielzeit die Einschätzung der Gegner und des eigenen Potenzials schwierig. So gehen die Eagles zwar selbstbewusst, aber keineswegs überheblich in die erste Partie gegen den vorjährigen Relegationsgegner. Zwar gewann man am Ende in Kaarst mit 10:9, aber die Hinspielniederlage war umso deutlicher. Sportlich abgestiegen, aber am grünen Tisch dann doch nicht. Das hallt noch nach, soll aber für die Spieler kein Grund sein, den Kopf von vorneherein in den Sand zu stecken und sich zurückzuhalten. Daran hat besonders das Trainergespann Jan Opial und Klaus Regnault über die Winterpause gearbeitet. Erste zarte Früchte dieser Arbeit sahen die Anhänger in Augsburg, als bis zuletzt engagiert gespielt wurde. Wieder dabei sein wird Assistent Michael Geiß. Auch die Fans werden wieder in die Halle strömen. Da ist sich Supporter-Chef Holger Kuhlmann sicher. Er wohnte dem Augsburger Spiel bei und war begeistert von der jungen Mannschaft. „Da ist großes Herz und Leidenschaft zu erkennen“, schwärmte er unmittelbar nach dem Spiel.

Es kann durchaus sein, dass Opial vorsichtiger, sprich defensiver das Spiel angehen lässt, auch um Kräfte zu sparen. Nicht bei jedem Spiel kann die Mannschaft ein so hohes Tempo gehen wie in Augsburg.

Auf Essener Seite geht man mit einem Fünfer-Pack an verletzten Spielern in die frische Saison. Rockets-Trainer Martin Sychra musste in den Vorbereitungsspielen auf Christian Vogel, Damian Schneider, Pierre Klein und Daniel Bensch verzichten. Damit aber noch nicht genug. Denn im Training hat sich Alexander Wronski eine Schulterblessur zugezogen, die ihn voraussichtlich sechs Wochen außer Gefecht setzen wird. Jetzt muss man einfach in Ruhe abwarten, welches Team aus Essen anreist und wie gut deren Verfassung sein wird.

Für die Eagles gibt es keine 24 Stunden Pause, denn am Sonntag spielen sie ihr drittes Meisterschaftsspiel in Crefeld beim Überraschungsteam des CSC. Nicht nur, dass sie in der Vorbereitungsphase klar die Kaarster mit 9:3 nach Hause schickten, sie gewannen auch gegen Köln und den Hockeyzentrale-Cup in Duisburg. Als erstes Ausrufungszeichen gewannen sie am letzten Wochenende gegen Lüdenscheid in eigener Halle knapp mit 7:6. Egal, zwei Punkte sind zwei Punkte.

Gehandicapt sind auch sie durch ihren Topspieler Dennis Kobe, der sich in Duisburg schwer verletzt hat und für den die Saison schon gelaufen ist.  Es bleibt aus Kaarster Sicht abzuwarten, wie hoch der Konditionspegel schon ist, um zwei harte Spiele an einem Wochenende zu bestreiten.