Saisonstart für die Crash Eagles Kaarst gegen DuisburgDucks sind am Samstag zu Gast

Gegen Köln bestritt Kaarst 2021 das letzte Saisonspiel. Nun geht es gegen Duisburg los. (Foto: Crash Eagles Kaarst)Gegen Köln bestritt Kaarst 2021 das letzte Saisonspiel. Nun geht es gegen Duisburg los. (Foto: Crash Eagles Kaarst)
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Die Kaarster haben nur wenige Veränderungen im Team vorgenommen. Anthony Riller kommt aus der zweiten Herrenmannschaft und Goalie Daniel „Taylor“ Schneider neu aus Iserlohn. Mit Marcus Drücker und Michael Geiß stehen, wie schon zum Ende der Vorsaison, die gleichen Übungsleiter an der Bande. Die letzte Saison stand für Kaarst unter keinem guten Stern, zu oft musste man personelle Ausfälle verkraften und die kurze Saison verzieh keine Niederlagen. Letztlich sprang nur der enttäuschende vierte Platz in der Gruppe B heraus

Dieses Jahr startet man mit elf Vereinen in die neue Saison, da es 2021 keinen Absteiger gab und aus der zweiten Liga die Rhein-Main Patriots als Aufsteiger die Liga komplettieren. „Wir wünschen uns perspektivisch wieder zwölf Teams in der ersten Liga. Es gäbe bei den vom Verband geplanten zehn Teams in der 1. Bundesliga sonst acht Play-off-Teilnehmer und zwei Absteiger. Das fühlt sich komisch an“, so CEK-Vorsitzender Georg Otten.

Sportlich gesehen sollten der aktuelle Meister aus Krefeld, die Köln Rheinos und die Moskitos (vormals Rockets) Essen sicher zu den Titelfavoriten gehören. Dahinter dürften die Samurai Iserlohn, die Duisburg Ducks, der TV Augsburg und auch die Crash Eagles Kaarst auf Augenhöhe um den vierten Platz kämpfen, der das wichtige Heimrecht im Play-off-Viertelfinale bedeutet.

Die Panther aus Bissendorf mussten aufgrund von Sanierungsarbeiten in der Wedemark-Halle 2021 in Iserlohn (!) spielen und sind aktuell daher schlecht einzuschätzen. Düsseldorf hat auf der Trainerposition eine Veränderung vorgenommen und dürfte sicher stärker sein als in der Vorsaison. Die Patriots aus Assenheim als Aufsteiger sind gerade in der heimischen Wetterau alles andere als zu unterschätzen, verfügen sie doch über einen sehr erfahrenen Kader. Es könnte daher eine spannende Skaterhockey-Saison werden mit vielen knappen Partien.

Es könnte schon am Samstag in der Stadtparkhalle zu eben einer solchen kommen, auch wenn die Adler die Enten in den letzten Jahren immer bezwingen konnten. „Nach der langen Pause und der für alle Spieler schwierigen Zeit durch das Corona-Virus ist vieles mit einem Fragezeichen versehen“, so Goalgetter Thimo Dietrich.