Rumpfteam der Pflanz verliert auch in Spaichingen klarDeggendorf Pflanz

Rumpfteam der Pflanz verliert auch in Spaichingen klarRumpfteam der Pflanz verliert auch in Spaichingen klar
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Von den Juniorenspielern, die bis zum frühen Nachmittag ihr Winterpokalturnier in Bad Friedrichshall absolvierten, reisten neben den bereits arrivierten Zweitligaakteuren Martin Dengler und Max Aigner auch die beiden 15-jährigen Dominik Heidel und Marco Kammerer nach, der die etatmäßige Nummer 1 Manuel Früchtl vertrat. Somit kam Deggendorf nur auf neun Feldspieler, die Gastgeber waren aber auch nicht komplett. Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, nach dem 2:0 für Spaichingen verkürzte Matthias Schmerbeck per Rebound nach einem energischem Abschluss seines Sturmpartners Tobias Stadler in der 14. Minute auf 2:1. Bereits im Gegenzug erzielte Spaichingen das 3:1, doch Spielertrainer Martin Eckart verkürzte in Überzahl auf 3:2. Mit diesem Stand ging es erstmals in die Kabinen.

Gleich nach Wiederbeginn fälschte erneut Schmerbeck einen Weitschuss von Stefan Bauer ab zum 3:3. Doch ein Doppelschlag der Gastgeber sorgte für ein 5:3 nach 25 Minuten. Dass es zu diesem Zeitpunkt nicht schon deutlich höher gegen die Pflanz stand war in erster Linie Goalie Marco Kammerer zu verdanken, der immer wieder glänzend reagierte und ein Bombenrückhalt war. Ein weiterer Doppelschlag der Gastgeber sorgte bis zur zweiten Drittelpause für einen 7:3-Rückstand, was in Anbetracht der Umstände aber immer noch im Rahmen war.

Auch das 8:3 in Unterzahl wurde noch durch den vorbildlich kämpfenden Martin Dengler mit dem 8:4 beantwortet. Doch dann folgten fatale vier Minuten, in denen gar nichts stimmte und man sich satte vier Gegentore einfing. Die folgende Deggendorfer Auszeit wirkte und man fing sich wieder, konnte aber zwei weitere Gegentreffer auch nicht verhindern. Negativer Höhepunkt war dann eine Revancheaktion von Daniel Huber knapp vier Minuten vor Spielende, für die er folgerichtig eine Spieldauerstrafe erhielt. Freilich hätten die Unparteiischen eine Aktion gegen Huber vorher schon ahnden müssen, doch trotzdem darf man sich nicht zu einer Undiszipliniertheit hinreißen lassen. Die Unterzahl wurde überstanden und am Ende stand ein 14:4 für Spaichingen auf der Anzeigetafel.

Hätte man zu Beginn des Schlussabschnittes nicht vier Treffer in kurzer Zeit gefangen, dann könnte man rundum zufrieden sein mit der gezeigten Leistung. Doch trotz der deutlichen Niederlage zeigten gerade die Youngster durchwegs ansprechende Leistungen und die Hoffnung ist groß, dass man an diesen Spielern noch viel Freude haben wird in der Zukunft.

Nun geht es in die ersehnte Winterpause, ehe es gegen Anfang Dezember wieder gilt, den Blick auf die nächste Saison zu richten, in der der Klassenerhalt in der immer stärker werdenden 2. Bundesliga nochmal ein Stück schwerer werden wird als dieses Jahr.

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