Ruhrderby mal andersDuisburg Ducks

Ruhrderby mal andersRuhrderby mal anders
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„Die Rockets haben eine gute Truppe, die auch mit guten Eishockey-Spielern gespickt ist“, erklärt Ducks-Trainer Sven Fydrich. „Dazu scheint es menschlich sehr gut zu passen. Das Team ist in den letzten Jahren zusammengewachsen und schwimmt auf einer Erfolgswelle“, sagt der Coach der Enten über die gute Saison des Nachbarn. Doch Angst haben die Duisburger nicht. Denn nach dem zunächst schlechten Saisonverlauf lief es in den vergangenen drei Spielen, in denen die Ducks sieben Punkte verbuchten, deutlich besser. Zuletzt gewannen die Ducks gar mit 12:6 beim HC Köln-West.

Eine entspanntere Stimmung also? „Noch ist das ja nicht das End’ vom Lied“, sagt Fydrich. Heißt also: Nach wie vor gilt es, fleißig zu punkten. Vor allen Dingen in den nächsten beiden Heimspielen, wenn mit Assenheim und Krefeld zwei Gegner zu Gast sein werden, die ebenfalls im unteren Drittel der Tabelle stehen. „Das stimmt, aber wir wollen jedes Spiel gewinnen. So weit schauen wir gar nicht. Aktuell gucken wir von Drittel zu Drittel und von Aktion zu Aktion“, will Fydrich mit großer Konzentration die unteren Regionen der Tabelle verlassen. Die Chancen einzuschätzen, ist schwer. „Zum einen ist es ein Derby, zum anderen haben wir am Samstag über 30 Grad. Das wird ein Spiel der Torhüter. Und es wird ein Spiel der Kraft.“

Auf Lars Neuhausen und Bastian Loch muss Fydrich urlaubsbedingt verzichten. Dominick Thum fehlt weiterhin; wenige Stunden vor dem Spiel in Köln kam er mit akuter Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. „Es geht ihm aber schon wieder besser“, berichtet der Coach. Dennis Holthausen, Nico Schlie und Gordon Kindler sind ebenfalls weiterhin nicht dabei; allerdings ist Sascha Wilson wieder dabei.

Für das ausgefallene Heimspiel gegen Köln steht nun der 3. Oktober im Raum. Beide Vereine haben schon zugestimmt; es fehlt noch das Okay des Verbandes.


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