Ruhrderby gegen EssenDucks treffen auf die Rockets

Ruhrderby gegen EssenRuhrderby gegen Essen
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Die Play-offs sind längst sicher – das steht außer Frage. Und dennoch bleiben die letzten beiden Punktspiele für den Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks spannend. Denn nun geht es um die beste Ausgangslage. Die Mannschaft von Trainer Sven Fydrich geht – weil Essen ein Spieler weniger ausgetragen hat – sogar als Tabellenführer in den Schlussspurt. Doch von Platz eins bis fünf – und damit vom Heimrecht bis zum möglichen Finale bis zum Verpassen des Heimrechts gar für die erste Runde – ist für Duisburg noch alles möglich. Die letzten beiden Spiele haben es in sich: Am Samstag (18 Uhr, Halle Süd) sind die Rockets Essen zu Gast, die den zweiten Platz einnehmen. Exakt eine Woche später geht es zum Tabellendritten Samurai Iserlohn. Es fehlen Fabian Lenz, Pascal Behlau und Brandon Bernhardt.

So sind die beiden verlorenen Punkte aus der Penaltyniederlage gegen Kaarst besonders schmerzhaft. Mit einem Dreier vor einer Woche wäre zumindest das Heimrecht für das Viertelfinale schon sicher gewesen. So wäre ein Derbyerfolg nicht nur eine schöne Sache, sondern auch wichtig. Dass die Rockets seit Jahren eine starke Mannschaft haben, steht außer Frage. Der eine oder andere Eishockeycrack ist dann aber in der Schlussphase der Saison nicht mehr mit von der Partie. Wie auch Danny Al­brecht, der ausgerechnet in Duisburg dem Puck hinterher jagt. Mit Jan-Niklas Pietsch steht ein weiterer Fuchs nominell im Essen Kader. Etwas entspannter ist für die Rockets die Situation der Spieler, die sowohl in Essen Skaterhockey als auch in Herne Eishockey spielen. Denn in beiden Fällen heißt der Trainer Frank Petrozza, der bei den Rockets von Matthias Michalowicz unterstützt wird.

Die Abschlussgegner der Ducks standen sich übrigens am vergangenen Wochenende gegenüber. Da die Essener zahlreiche Ausfälle zu verkraften hatten, gewann Iserlohn überraschend deutlich mit 12:3.