Rostocker Nasenbären feiern 10:6-Sieg in Lüneburg

Rostocker Nasenbären feiern 10:6-Sieg in LüneburgRostocker Nasenbären feiern 10:6-Sieg in Lüneburg
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Die Pannenhilfe war nach einem Reifenschaden schnell zur Stelle, so dass wir die Halle in Lüneburg noch 20 Minuten vor dem offiziellen Spielbeginn erreichten und noch etwas Erwärmung betreiben konnten“, berichtet Nasenbären-Chef Christian Ciupka über den Schreck bei der Anreise. Auf das Spiel selbst hat es sich aber nicht weiter ausgewirkt. Mit dem 10:6 (5:1, 2:1, 3:4) war es ein ordentlicher Einstieg in die Meisterschaft.

Auch wenn die Nasenbären fast aus dem Stand in die Partie gegen Lüneburg gingen, sie machten gleich Nägel mit Köpfen und erzielten nach einen Alleingang von Kapitän Christian Herrmann, der insgesamt ein ganz starkes Spiel machte, schon nach 19 Sekunden den ersten Treffer. Dann folgten bis zum 5:1 im ersten Drittel in regelmäßigen Abständen die nächsten Tore. Die Hausherren hätten sich nicht einmal wundern dürfen, wenn ihr Rückstand zu diesem Zeitpunkt schon größer gewesen wäre. Gleich zwei weitere Treffer bis zum 7:1-Zwischenstand zu Beginn des zweiten Spielabschnittes klärte die Fronten noch mehr. Doch nach dem 2:7-Anschlusstreffer der Lüneburger bekamen die Nasenbären den orangenen Ball nicht mehr im Kasten der Hausherren unter. Selbst ein siebenminütiges Überzahlspiel brachte hier keinen weiteren Erfolg.

„Möglichkeiten, schon hier den Sack zuzubinden, gab es reichlich. Aber unsere zahlreichen Angriffe gingen ins Leere oder wir scheiterten am Torwart der Salt City Boars“, erklärt Kapitän Christian Herrmann das Ergebnis nach dem zweiten Drittel. Im letzten Teil des Matches merkte man den Rostocker Nasenbären dann an, dass sie ohne eine große Vorbereitung in die neue Saison gestartet sind. Das Zusammenspiel funktionierte noch nicht so und auch die Konzentration ließ mit abnehmender Kondition etwas nach. So bekamen die Hausherren etwas Übergewicht, ohne die Warnowstädter aber ernsthaft in Gefahr zu bringen. „Was Harmonie und Ausdauer betrifft, gibt es bei uns noch deutliche Reserven, die wir aber im Verlaufe der Meisterschaft nutzen werden, um den Titel im Norden zu verteidigen“, gibt Christian Ciupka noch einmal das Ziel vor. Er ist auf alle Fälle mit dem Einsatz und auch der personell starken Besetzung der Mannschaft zufrieden. Und auch sonst tut sich allerhand im Umfeld der Bärenbande. So legte Felix Birkholz als dritter ausgebildeter Schiedsrichter seine Prüfung in Hamburg mit Bravur ab und die Gespräche zum Bau einer eigenen Anlage für den Inline-Skater-Sport in der Hansestadt nehmen momentan einen guten Verlauf.