Rockets wollen sich von der bedrohten Zone absetzen

Rockets wollen sich von der bedrohten Zone absetzenRockets wollen sich von der bedrohten Zone absetzen
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Unser Ziel ist es, dass wir uns möglichst schnell von den Abstiegsplätzen absetzen. Und da wir nach dem Düsseldorf-Spiel gegen zahlreiche Spitzenmannschaften antreten müssen, sollten wir gegen die Rams auf jeden Fall punkten“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher und unterstreicht damit die Bedeutung des anstehenden Derbys.

Bereits im Hinspiel zeigte sich allerdings, dass man die Rams nicht auf die leichte Schulter nehmen kann. Mehr als ein 6:6 sprang für die Rockets nicht heraus – ein Ergebnis, mit dem die Essener diesmal nur semi-zufrieden wären.

 „Düsseldorf hat beim ersten Aufeinandertreffen sehr schnell und körperbetont gespielt. Wir wissen jetzt, was auf uns zukommt, und ich bin mir sicher, dass Trainer Martin Sychra die Mannschaft entsprechend einstellen wird“, meint Böttcher.

Verzichten müssen die Raketen bei diesem zweiten Heimspiel in Serie auf Danny Albrecht, der gegen die Ducks die gelb-rote Karte gesehen hat und nun eine Partie pausieren muss. Dafür kehrt allerdings Benni Hüsken in das Aufgebot zurück.

Die Ausgangslage vor dem Duell ist für beide Mannschaften vergleichbar. Denn während die Rockets mit vier Punkten aus sieben Begegnungen derzeit Neunter sind, liegen die Rams mit drei Zählern aus acht Begegnungen auf Rang zehn. Und noch hat sich keines der Teams einen Puffer zur Abstiegszone zugelegt.

Nicht mehr zum Team der Raketen gehören ab sofort Dominik Spazier und Philipp Heiler. „Wir haben momentan ein Überangebot in der Offensive. Daher reicht es für die beiden derzeit noch nicht ganz, um die Rolle zu spielen, die sie sich selbst vorstellen“, erklärt Thomas Böttcher. Aus diesem Grund wechselt das Duo nun zurück zu den Fireballs Sterkrade, woher sie auch gekommen waren.

Doch auch ohne Spazier und Heiler zählt für den SHC gegen Düsseldorf fast nur ein Sieg. Denn das würde nicht nur die Stimmung noch einmal anheben, sondern auch dafür sorgen, dass die Raketen etwas Luft im Tabellenkeller gewinnen würden.

Bereits am Dienstag (15.15 Uhr, Wohnbau Hockey-Arena) steht für die SHC Rockets die nächste Bewährungsprobe an. Denn dann empfangen die Raketen in der dritten Runde des ISHD-Pokals den Zweitligisten Rostocker Nasenbären.