Rockets wollen sich Luft verschaffen

Rockets wollen sich Luft verschaffenRockets wollen sich Luft verschaffen
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Vor dem direkten Duell stecken beide Teams in einer ähnlichen Situation. Denn auch die Rams haben eine Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen zu Buche stehen. „Der Verlierer steckt erst einmal ganz tief unten drin, während der Sieger durchschnaufen kann und sich ein wenig Luft verschafft“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher und blickt damit auf die Partie voraus.

Dass die Düsseldorfer vom Potenzial her deutlich besser als ihr derzeitiger zehnter Rang sind, bewiesen sie zuletzt am vergangenen Wochenende. Beim 5:8 gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Augsburg hielten die Rams bis vier Minuten vor dem Ende ein 5:5, ehe der ehemalige Rockets-Torjäger Christian Sohlmann mit zwei Treffern den Erfolg der Augsburger sicherstellte.

Für das bisher recht durchwachsene Abschneiden der Rockets haben Trainer Martin Sychra und Thomas Böttcher zwei Hauptgründe ausgemacht. Zum einen werden die Essener seit Saisonbeginn von einer fast schon wahnwitzigen Verletzungsmisere geplagt. Und zum anderen die eklatante Abschlussschwäche.

Dass sich diese beiden Punkte aus SHC-Sicht schon gegen Düsseldorf verbessern werden, hofft Martin Sychra: „Zumindest zwei, drei Spieler, die zuletzt ausgefallen sind, dürften wieder dabei sein. Und mit einem etwas breiteren Kader können wir unsere Kräfte vielleicht besser einteilen, so dass wir gerade vor dem gegnerischen Tor die nötige Konzentration zeigen.“

Aus Rockets-Sicht ist das Duell mit den Düsseldorfern auch deshalb so wichtig, weil im Anschluss hammerharte Wochen mit den Spielen gegen Iserlohn (14.4.), Duisburg (22.4.), wieder Düsseldorf (28.4.), Bissendorf (5.5.), Köln (12.5.) und Augsburg (2.6.) warten.

„Mannschaften wie Kaarst, Krefeld oder Düsseldorf werden voraussichtlich unsere direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sein. Daher müssen wir am Samstag unbedingt punkten“, meint Thomas Böttcher und schaut trotz der momentan misslichen Lage optimistisch nach vorne. „Die Mannschaft hat bisher trotz der personellen Probleme meist gut gespielt. Und wenn der Knoten im Angriff endlich platzt, wird sie für ihre Leistungen auch belohnt.“ Gerne darf das schon gegen Düsseldorf geschehen.