Rockets wollen Aufwärtstrend in Lüdenscheid bestätigen

Rockets wollen Aufwärtstrend in Lüdenscheid bestätigenRockets wollen Aufwärtstrend in Lüdenscheid bestätigen
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„Wir haben in Menden zum ersten Mal das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, befand SHC-Coach Martin Sychra nach dem Triumph über die Mambas. Dennoch, so der Trainer, „wartet weiterhin sehr, sehr viel Arbeit auf uns.“ Denn die Entwicklung, die er bei den Rockets einleiten möchte, sieht Sychra erst am Anfang.

Während sich die Raketen (2 Siege, 2 Niederlagen, 0 Unentschieden) zuletzt auf den siebten Platz verbesserten, belegen die Gastgeber aus Lüdenscheid mit drei Siegen und einer Niederlage den dritten Rang in der Tabelle. Daher könnten die Essener bei einem Erfolg mit vier Toren Differenz sogar an den Highlanders vorbei ziehen.

Zuletzt setzten sich die Lüdenscheider, die von Carsten Lang trainiert werden, mit 7:6 bei den Samurai Iserlohn durch. Dabei lagen sie nach dem ersten Drittel mit 0:2 hinten, ehe sie, angeführt vom Tschechen Jiri Svejda, der allein im Mittelabschnitt vier Treffer erzielte, die Wende erzwangen.

„Lüdenscheid gehört mit Sicherheit zum oberen Drittel der Liga und wird sich voraussichtlich für die künftig eingleisige Bundesliga qualifizieren. Allerdings wollen wir unsere Chance suchen und die nächsten Punkte einfahren“, meint Martin Sychra.

Verzichten muss der Essener Coach erneut auf Daniel Bensch, Christian Luft und Pierre Klein. Damit steht dem ehemaligen Eishockey-Profi exakt der gleiche Kader wie beim Auswärtserfolg in Menden zur Verfügung.

„Wir müssen in Lüdenscheid an unsere Grenzen gehen, aber wir sind bereit und wollen von der ersten Minute an konzentriert zu Werke gehen“, meint Martin Sychra. Denn im Falle eines Erfolgs winkt den Rockets sogar der Sprung auf einen der ersten fünf Plätze der Tabelle.

Und damit könnten die Raketen ihren durchwachsenen Auftakt zumindest fürs Erste vergessen machen.