Rockets treffen auf Spitzenreiter Lüdenscheid

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Angesichts der jüngsten Leistungen der Rockets und der Tabellenposition von Spitzenreiter Lüdenscheid darf man durchaus von einem echten Spitzenspiel sprechen. Auf der einen Seite stehen die Raketen, die erst vor wenigen Wochen sensationell den Europacup gewannen und sich seither auch in Pokal und Meisterschaft schadlos hielten. Auf der anderen Seite stehen die Lüdenscheider, die elf ihrer bisher 14 Ligaspiele gewonnen haben und somit die Qualifikation für die künftig eingleisige Eliteliga bereits so gut wie sicher haben.

 „Lüdenscheid hat bisher kaum einmal eine Schwäche gezeigt. Aber auch wir haben uns in den vergangenen Monaten enorm entwickelt. Wir wollen uns unbedingt für die 5:8-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren, und ich denke, dass wir gute Chancen gegen die Highlander haben, wenn wir an unsere jüngsten Leistungen anknüpfen können“, meint Rockets-Trainer Martin Sychra.

Ohne Zweifel sind die Lüdenscheider allerdings zumindest derzeit das Maß aller Dinge in der Nord-Gruppe der 1. Bundesliga. Schon das Torverhältnis von 115:69 (Rockets: 87:82) dokumentiert eindrucksvoll die Stärke der Highlander.

In Jiri Svejda und Marlon Czernohous verfügen die Gäste über zwei Spieler, die in den Top-20 der aktuellen Scorer-Liste der Bundesliga stehen. Das große Plus der Highlander ist allerdings ihre relative Ausgeglichenheit.

 „Lüdenscheid ist Spitzenreiter, aber für uns geht es um wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation für die eingleisige erste Liga. Wir werden alles daran setzen, uns mit einem Erfolg in die Sommerpause zu verabschieden“, sagt Martin Sychra.

Angesichts der jüngsten Erfolge und des Laufes, in dem sich die Raketen derzeit befinden, ist es fast schon schade, dass die Liga nach dem Spiel fünf Wochen pausiert.

Doch sollten die Rockets gegen Lüdenscheid tatsächlich einen weiteren Sieg landen, hätten sie sich eine Erholungsphase nach den anstrengenden vergangenen Wochen auch mehr als verdient.