Rockets starten mit Verstärkungen in die neue Saison

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Kurzfristig zum Team gestoßen sind Roy und Maikel Prince. Die beiden Niederländer, die zuletzt bei den Dare Devils Den Bosch spielten, haben am vergangenen Wochenende am Trainingslager teilgenommen und Trainer Martin Sychra dabei überzeugt. Da die Spielberechtigung bereits vorliegt, gehen die Brüder in Kaarst erstmals für den SHC auf die Rollen.

Ebenfalls neu bei den Raketen ist Jan Nekvinda. Der Tscheche spielte zuvor in der Eishockey-Regionalliga, sammelte in seiner Heimat aber auch schon Inline-Hockey-Erfahrungen. Ob Nekvinda in Kaarst dabei sein wird, ist allerdings fraglich.

Diese Zugänge können die Raketen auch bestens gebrauchen. Denn zum einen verlief die Vorbereitung mehr als durchwachsen, und zum anderen ist der Kader für den Auftakt arg dezimiert. So fallen gegen Kaarst Daniel Bensch (Schulter), Alexander Wronski (Schulter), Christian Vogel (Fußbruch) und Damian Schneider (Zerrung) aus. Ebenfalls nicht mit dabei sind Sebastian Bürgers und Dominick Spazier (beide Magen-Darm-Virus).

„Gerade aufgrund der personellen Situation sind wir heilfroh, dass wir uns kurzfristig noch einmal verstärken konnten“, meint der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher. Denn der Auftaktgegner Kaarst wird voraussichtlich ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt sein. Zwar verloren die Gastgeber ihren Auftakt gegen den Deutschen Meister TV Augsburg glatt mit 1:8. Doch von diesem Ergebnis dürfen sich die Rockets nicht blenden lassen. „Die Crash Eagles besitzen ein sehr junges und talentiertes Team, das es sehr vielen Mannschaften sehr schwierig machen wird“, ist Thomas Böttcher sicher.

Zuletzt standen sich beide Teams in der Relegation zur Erstliga-Qualifikation gegenüber. Damals setzten sich die Rockets durch, und die Kaarster schafften als „Nachrücker“ noch den Sprung ins Oberhaus.

Trainer des ehemaligen Südgruppen-Erstligisten ist seit dieser Saison Jan Opial, der in den 80er Jahren für den EHC Essen Eishockey spielte. Er soll das Team zum Klassenerhalt führen. Doch auf dem Weg dahin wollen die Raketen bei den Kaarstern trotz der misslichen eigenen Lage für einen Dämpfer sorgen.