Rockets schießen sich Frust von der SeeleRockets Essen

Rockets schießen sich Frust von der SeeleRockets schießen sich Frust von der Seele
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„Das war ein wirklich gutes Spiel von uns, allerdings dokumentiert das Ergebnis auch, dass die Bremerhavener kein wirklicher Maßstab waren“, erklärte der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher, der sich über einen der höchste Siege in der Bundesliga-Geschichte der Raketen freuen durfte.

Zwar lagen die Essener bereits nach dem ersten Drittel mit 3:0 vorn, doch der problemlose Spaziergang, der sich frühzeitig andeutete, wurde es aus Essener Sicht nur bedingt. „Bis zur 30. Minute hat Bremerhaven eigentlich ganz ordentlich mitgehalten“, befand Thomas Böttcher. Doch nachdem die Gäste auf 5:2 verkürzt hatten, starteten die Rockets so richtig durch.

Angeführt vom überragenden Christian Nieberle, der mit vier Treffern und vier Vorlagen brillierte, schossen die Raketen den Widersacher in der Folge förmlich aus der Halle. Nimmt man lediglich die zweiten 30 Spielminuten, so gewann der SHC diesen Teil mit 10:0 und erzielte dabei im Schnitt alle drei Minuten einen Treffer.

 „Für Kritik ist das sicherlich der falsche Abend“, lachte Thomas Böttcher, und auch das Trainergespann aus Frank Petrozza und Matthias Michalowicz zeigte sich hocherfreut über den souveränen Auftritt. Mit ihm schoben sich die Raketen zwischenzeitlich auf den sechsten Platz nach vorne.

„Momentan schaut es ganz gut aus, und wir haben schon ein kleines Polster auf die Abstiegsränge, aber im Sport geht es ja oft sehr schnell. Wir sollten uns von dem derzeitigen Tabellenbild nicht blenden lassen, sondern konzentriert weiterarbeiten“, befand Thomas Böttcher.

Dran bleiben lautet daher die Devise für die Essener, die am kommenden Samstag (15 Uhr) in der dritten Runde des nationalen Pokal-Wettbewerbs bei den Duisburg Ducks II einen weiteren Schritt Richtung Titelverteidigung gehen dürften. Und am 1. Mai wollen sich die Essener dann in Lüdenscheid für die 2:10-Niederlage revanchieren.