Rockets scheitern erneut an eigener Chancenverwertung

Rockets scheitern erneut an eigener ChancenverwertungRockets scheitern erneut an eigener Chancenverwertung
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Wie schon beim 4:5 in der Vorwoche gegen Krefeld waren die Raketen auch diesmal im Grunde genommen selber schuld an der Niederlage. „Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, haben es allerdings verpasst, aus unseren zahlreichen guten Gelegenheiten entsprechend Kapital zu schlagen“, erklärte der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.

Damit gab die Abschlussschwäche, die den Rockets schon in der vergangenen Woche einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hatte, erneut den Ausschlag zugunsten des Gegners.

Dabei lagen die Essener bis tief ins dritte Drittel hinein noch auf Kurs. Rund zehn Minuten vor dem Ende brachte SHC-Zugang Jan Nekvinda das Team in seinem ersten Spiel für die Raketen mit 5:4 in Führung. „Hätten wir unsere Chancen zuvor effektiver genutzt, wäre es gar nicht so eng geworden“, meinte Böttcher.

Und so passierte letztlich das, was nicht gerade wenig Zuschauer in der gut gefüllten Wohnbau Hockey-Arena befürchtet hatten: In der 53. Minute glichen die Gäste in Überzahl durch einen Weitschuss von der Mittellinie aus, und nur gut eine Minute später sorgten die Chiefs mit dem 6:5 (erneut in Überzahl) für lange Gesichter beim SHC.

 „Lamentieren bringt uns jetzt nicht weiter. Wir haben sicherlich einiges richtig gemacht, aber wir werden nur dann erfolgreich sein, wenn wir torgefährlicher agieren und unsere Chancen besser nutzen“, meinte Böttcher.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Rockets am kommenden Samstag (19 Uhr), wenn sie bei den IVA Rhein-Main Patriots gastieren. Die Gastgeber haben wie der SHC bisher einen Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto.