Rockets reisen zum Vier-Punkte-Spiel nach Menden

Rockets verlieren zum Bundesliga-AuftaktRockets verlieren zum Bundesliga-Auftakt
Lesedauer: ca. 1 Minute

Zum Auftakt in die

„Wochen der Wahrheit“ im Kampf um die Play-off-Plätze in der

1. Skaterhockey-Bundesliga treten die Rockets Essen an diesem Samstag

(20 Uhr) bei den Mendener Mambas an. Nach gut der Hälfte der

regulären Meisterschaftsrunde liegen noch sechs Mannschaften

rechts aussichtsreich im Rennen um die Ränge eins bis vier, die

zur Teilnahme am Play-off-Viertelfinale berechtigen. Und vom Papier

her haben die Raketen als derzeit Sechster die schlechtesten Karten

aller Kandidaten. Das aber soll sich im Spiel beim Tabellendritten in

Menden wieder ändern.

Zwar besitzen die Mambas momentan noch

drei Punkte Vorsprung vor dem SHC, doch weil die Gastgeber bereits

eine Partie mehr absolviert haben, könnten die Essener mit einem

Erfolg ganz nahe an die Playoff-Plätze heranrücken. „Für

uns ist es im Grunde genommen ein Vier-Punkte-Spiel“, unterstreicht

der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher die Bedeutung des Duells.

„Bei einem Sieg wären wir wieder im Soll, doch bei einer

Niederlage würden wir zunächst abreißen lassen. Das

gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.“
Im Hinspiel

kassierten die Rockets beim 6:10 in eigener Halle am zweiten Spieltag

der Saison einen mächtigen Dämpfer. Hauptverantwortlich für

die Pleite war damals das Mendener Top-Duo Sascha Jacobs und Pascal

Neumann. Noch immer ist das Gespann in der Scorerliste der ersten

Liga ganz weit oben zu finden, und sie gilt es in den Griff zu

bekommen.

Für den SHC, der auf Lars Wegener, Christian Luft

und Alexander Wronski verzichten muss, sprechen allerdings die

jüngsten Ergebnisse. Denn zuletzt feierten die Raketen vier

Siege am Stück. Und die stattliche Serie hat dem Team wieder

spürbaren Auftrieb verliehen, so dass das Selbstvertrauen

zurückgekehrt ist.
„Wir streben in Menden den fünften

Sieg in Folge an. Und wenn und das gelingt, bin ich sehr, sehr

zuversichtlich, dass wir auch die Play-offs erreichen“, meint

Thomas Böttcher. Nun liegt es an der Mannschaft, die Hoffnungen

des Vorsitzenden Realität werden zu lassen.